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	<description>Medienkritik</description>
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		<title>Polanski &#8211; die &#246;ffentliche Meinung ist nicht gefragt!</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/polanski-die-oeffentliche-meinung-ist-nicht-gefragt</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 22:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Entwicklungen wie die neueren Skandale, bei welchen die Massenmedien Richter spielen und mit der &#246;ffentlichen Meinung jonglieren, sind gef&#228;hrlich.

In einer Gesellschaft gibt es verschiedene Systeme. Das Informationssystem hat die Aufgabe Informationen zu verbreiten, wenn sie einen hohen Nachrichtenwert besitzen. Der Wert einer Information besteht aus zwei Teilen: 1. Relevanz und 2. Aktualit&#228;t.
Was in neuerer Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entwicklungen wie die neueren Skandale, bei welchen die Massenmedien Richter spielen und mit der &#246;ffentlichen Meinung jonglieren, sind gef&#228;hrlich.</strong><br />
<span id="more-122"></span></p>
<p>In einer Gesellschaft gibt es verschiedene Systeme. Das Informationssystem hat die Aufgabe Informationen zu verbreiten, wenn sie einen hohen Nachrichtenwert besitzen. Der Wert einer Information besteht aus zwei Teilen: 1. Relevanz und 2. Aktualit&#228;t.</p>
<p>Was in neuerer Zeit allerdings geschieht ist, dass die Medienmacher aktiv an der Relevanz eines Themas schrauben, um Pr&#228;senz als Meinungsf&#252;hrer zu zeigen und dadurch ihr Medium besser zu positionieren. St&#228;ndig wird versucht, einen Skandal mit mehr Details aufzupumpen. Dem Publikum wird mit der steten Pr&#228;senz eines Themas vorgegaukelt, es sei besonders relevant. Man sch&#228;mt sich fast, wenn man sich zu diesem Thema keine Meinung gebildet hat.</p>
<p>Das Problem ist, dass die &#246;ffentliche Meinung die Macht hat, in das Rechtssystem und das politische System einzugreifen. Die Entlassung des Botschafters Borer ist nur ein Beispiel.</p>
<p>Es ist ein gef&#228;hrliches Spiel, das die Medien da treiben. Beherrschen Interessensgruppen oder Einzelpersonen das Spiel mit der &#246;ffentlichen Meinung, k&#246;nnen ihnen unbequeme Politiker innert k&#252;rzester Zeit entmachtet werden.</p>
<p>M&#252;ndige B&#252;rger sollten derartige Spiele durchschauen (lernen)  und sich von dieser Art der aufgezwungen Meinungsmache emanzipieren. Denn den Stil eines Mediums steuert man &#252;ber die H&#228;nde, die es f&#252;ttern und &#252;ber Feedback-Kan&#228;le wie Leserbriefe oder Online-Kommentare.</p>
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		<title>Gewalt am Bildschirm, Gewalt im Hirn</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/gewalt-am-bildschirm-gewalt-im-hirn</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 15:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwirkung]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer hat nach seinem Vortrag «Lernen mit Gef&#252;hl; Gehirnforschung, Emotion und Lernprozesse» die Frage beantwortet, ob Bildschirme auch Wissensvermittler sein k&#246;nnen. Er meinte sinngem&#228;ss, man k&#246;nne Bildschirmmedien durchaus als Lernmedien einsetzen. Gleichzeitig beklagte Spitzer, dass der gr&#246;sste Teil des von Bildschirmmedien Gelernten intentionale (Werbung, Propaganda,  oder sonstige Beeinflussung) oder fiktionale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer hat nach seinem Vortrag «Lernen mit Gef&#252;hl; Gehirnforschung, Emotion und Lernprozesse» die Frage beantwortet, ob Bildschirme auch Wissensvermittler sein k&#246;nnen.</strong><span id="more-98"></span> Er meinte sinngem&#228;ss, man k&#246;nne Bildschirmmedien durchaus als Lernmedien einsetzen. Gleichzeitig beklagte Spitzer, dass der gr&#246;sste Teil des von Bildschirmmedien Gelernten intentionale (Werbung, Propaganda,  oder sonstige Beeinflussung) oder fiktionale (z.B. Gewalt falsche Verhaltensmuster) Inhalte seien. Denn Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen von massenmedial verbreiteten Inhalten – auch wenn es sich nicht um Lerninhalte handelt. Unser Gehirn macht da offenbar keinen grossen Unterschied.</p>
<p>Bis zum 18. Lebensjahr habe man heutzutage, so Spitzer, &#252;ber Bildschirmmedien durchschnittlich 20 000 Gewalttaten gesehen und dabei gelernt:</p>
<ul>
<li> Gewalt tut nicht weh</li>
<li>Der T&#228;ter kommt in den meisten F&#228;llen davon</li>
</ul>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><em>(Quelle: Manfred Spitzers Vortrag «Lernen mit Gef&#252;hl; Gehirnforschung, Emotion und Lernprozesse», Mittwoch, 6. Mai 2009, Kantonsschule Heerbrugg)</em></p>
</blockquote>
<p>Nun gibt es Leute, die sagen, mediale Gewalt ist nur ein Faktor unter vielen. Das ist richtig. Sie ist dennoch ein Faktor und mit Sicherheit kein derart harmloser, wie die Unterhaltungsindustrie uns seit Jahren weiss machen will.</p>
<p>Dass medial erlebte Gewalt einen unmittelbaren Nachhall in die Realit&#228;t hat, wiesen die Psychologen Brad Bushman und Craig Anderson in einem <a class="pdf" title="&#214;ffnet PDF in neuem Fenster" href="http://www.wissenschaft-online.de/artikel/993332" target="_blank">Experiment (siehe S. 9 des PDFs)</a> nach. Die beiden Experimente, in denen die Probanden auf ihre Hilfsbereitschaft hin untersucht wurden, zeigten, dass die Abstumpfung durch Gewalt in den Medien unser t&#228;gliches Hilfeverhalten beeinflusst. Jene Gruppe, die ein nach 20 Minuten an einem «Pr&#252;gelspiel», mit einer von Schauspielern vorget&#228;uschten echten Pr&#252;gelei konfrontiert wurden, brauchten im Schnitt &#252;ber eine Minute, um nach dem Rechten zu sehen. Jene Gruppe, welche sich mit Geschicklichkeitsspielen vergn&#252;gt hatte, eilte im Schnitt bereits nach 16 Sekunden zu Hilfe.</p>
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		<title>Aufkl&#228;rung 2.0</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/aufklaerung-20</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 15:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Alphabetisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Medienalphabetisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[sekundäre Alphabetisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Presse und B&#252;cher haben als Massenmedien dank der zunehmenden Alphabetisierung in Europa die Aufkl&#228;rung voran getrieben und mitgeholfen, das Feudalsystem zu kippen. Es handelt sich hier also um eine Demokratisierung, die vom Zweigespann Alphabetisierung und Presse voran getrieben wurde.
Im Sinne der Radiotheorie von Brecht k&#228;mpften Protagonisten wie Hans Magnus Enzensberger f&#252;r eine Demokratisierung der Massenmedien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Presse und B&#252;cher haben als Massenmedien dank der zunehmenden Alphabetisierung in Europa die Aufkl&#228;rung voran getrieben und mitgeholfen, das Feudalsystem zu kippen.</strong> <span id="more-91"></span>Es handelt sich hier also um eine Demokratisierung, die vom Zweigespann Alphabetisierung und Presse voran getrieben wurde.</p>
<p>Im Sinne der Radiotheorie von Brecht k&#228;mpften Protagonisten wie Hans Magnus Enzensberger f&#252;r eine Demokratisierung der Massenmedien – zun&#228;chst unter sozialistisch gepr&#228;gten Vorzeichen. Stichworte: «offene Kan&#228;le» und «B&#252;rgerrundfunk». Presse und B&#252;cher haben als Massenmedien dank der zunehmenden Alphabetisierung in Europa das Zeitalter der Aufkl&#228;rung voran getrieben und mitgeholfen, das Feudalsystem zu kippen. Es handelt sich hier also um eine Demokratisierung, die vom Zweigespann Alphabetisierung und Presse voran getrieben wurde.   Im Sinne der Radiotheorie von Brecht k&#228;mpften Protagonisten f&#252;r den Sozialismus und gegen den Kapitalismus, Stichworte: Produktionsstrukturen, offene Kan&#228;le und B&#252;rgerfunk. Brecht selbst nutzte den Volksempf&#228;nger auch im Kampf gegen den Nationalsozialismus und <a title="Siehe 6. Abschnitt. &#214;ffnet Link in neuem Fenster" href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=11061&#038;ausgabe=200709" target="_blank">sendete aus der damaligen Sowjetunion mittels Piratensendern in Form vertonter Gedichte versteckte Botschaften gegen den Nationalsozialismus</a> z.B. «<a title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlechte_Zeit_f%C3%BCr_Lyrik" target="_blank">Schlechte Zeit f&#252;r Lyrik</a>».   </p>
<p>Nun sollte die <a title="Springt zur weiteren Erl&#228;uterung" href="#mA"><em>multimediale Alphabetisierung</em></a> voran getrieben werden, damit die Wissensgesellschaft aus den Fussstapfen der Informations- und Konsumgesellschaft zu treten vermag, die Bev&#246;lkerung zu einem aufgekl&#228;rten Umgang mit den Massenmedien findet und die Individuen sich in der Folge vom Empf&#228;nger zum Nutzer wandeln. Das heisst nicht, dass man g&#228;nzlich auf Unterhaltung verzichtet. Sie erf&#252;llt durchaus eine wichtige Funktion. Dank der multimedialen Alphabetisierung k&#246;nnen wir lernen, die medialen Inhalte sinnvoller zu verarbeiten. Wir lernen uns massvoller, gezielter in unserer medialen Umwelt zu bewegen.</p>
<p>Mit <a name="mA"><em>multimedialer Alphabetisierung</em></a> ist nicht alleine das technische Verstehen und Beherrschen gemeint (lesen, schreiben). Vielmehr sollte man lernen, mit den Inhalten umzugehen. Hier sind analytische und Sinn gebende Kompetenzen angesprochen (verstehen, vergleichen, einordnen, verkn&#252;pfen, verbessern, erweitern, strukturieren, erz&#228;hlen, ver&#246;ffentlichen). Denn viel wichtiger als die Frage, wie die Medien funktionieren ist doch die Frage, wie die Menschen die Medien nutzen und wof&#252;r sie sie einsetzen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Multimedia und Dramaturgie</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/multimedia-und-dramaturgie</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 14:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>
		<category><![CDATA[Dramaturgie]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige Grundlagen, die f&#252;r die Produktion didaktisch gelungener multimedialer Texte hilfreich sind. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beim Produzieren von Multimedia-Texten st&#252;tzt man sich mit Vorteil auf die Erz&#228;hlformen und dramaturgischen Mittel anderer Kommunikationsmittel ab:</strong><span id="more-89"></span> Rhetorik bringt dem Radio was, Radio bringt dem Podcast was, Filmsprache bringt dem Fernsehen was, Fernsehen bringt dem Videocast was. Dramaturgie bringt dem Printjournalismus was, Printjournalismus bringt den Weblogs was.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich hat sich die mediale Form nach dem Inhalt zu richten und nicht umgekehrt.</p>
<p>Emotionale Elemente sind lernf&#246;rdernd, sofern sie stimmig sind, nicht zu dominant in Erscheinung treten und die Aussage tragen, anstatt davon abzulenken.</p>
<p>Pausen zwischen Aussagen und Themenspr&#252;ngen sind wichtig (insbesondere bei fl&#252;chtigen Medien). Sie erm&#246;glichen es dem Nutzer mitzudenken und verhindern ein Abschalten. (Vgl. Hertha Sturms «<a title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster" href="http://www.springerlink.com/content/l33565226u11h2n4/" target="_blank">fehlende Halbsekunde</a>»)</p>
<p>Hier sei an Friedemann Schulz von Thuns und seines akademischen Ziehvaters Formel «<a title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster" href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/VERSTAENDLICHKEIT/default.shtml" target="_blank">KISSSS</a>» erinnert: Keep it short, structurated, stimulating and simpel – zu deutsch: Halte es kurz, strukturiert, stimulierend und einfach.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wer hat Angst vorm Zauberk&#228;stchen</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/wer-hat-angst-vorm-zauberkaestchen</link>
		<comments>http://www.blogmedia.ch/blog/wer-hat-angst-vorm-zauberkaestchen#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 11:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogmedia.ch/blog/?p=61</guid>
		<description><![CDATA[Mir graut vor der Vorstellung, dass es irgendwann ein Ger&#228;t gibt, mit dem man alles kann: telefonieren, browsen, private wie berufliche Termine vereinbaren, einkaufen, bezahlen, fernsehen, Filme schauen, Musik h&#246;ren, Zeitung lesen, Musik einkaufen, zeichnen, malen, Hausaufgaben erledigen, Texte schreiben, Pr&#228;sentationen erstellen und abspulen und und und.
«Wieso, das w&#228;re doch unheimlich praktisch?», mag man sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mir graut vor der Vorstellung, dass es irgendwann ein Ger&#228;t gibt, mit dem man alles kann: telefonieren, browsen, private wie berufliche Termine vereinbaren, einkaufen, bezahlen, fernsehen, Filme schauen, Musik h&#246;ren, Zeitung lesen, Musik einkaufen, zeichnen, malen, Hausaufgaben erledigen, Texte schreiben, Pr&#228;sentationen erstellen und abspulen und und und.</strong><span id="more-61"></span></p>
<p>«Wieso, das w&#228;re doch unheimlich praktisch?», mag man sich fragen.</p>
<p>Klar, nur das ist gerade das Problem.</p>
<p>Man w&#252;rde von dem K&#228;stchen nicht mehr los kommen. Es k&#228;me h&#228;ufiger zu Erscheinungen wie Phantonklingeln und bei Verlust oder Defekt w&#252;rde man sich beinahe hilflos f&#252;hlen. Man kennt die allgemeine Hilf- und Ratlosigkeit, wenn Computer, Netzwerk oder Internet-Verbindung der ganzen Abteilung einmal nicht funktionieren. Ein eindr&#252;ckliches Beispiel zeigte eine Dokumentarsendung des Schweizer Fernsehens. Ein Mann meinte ob seinem defekten Computer: «Man f&#252;hlt sich nur noch als halber Mensch.»</p>
<p>Vor allem aber h&#228;tte man aber immer weniger Zeit. Die Pausen, die gemeinhin beim Wechseln von einem auf das n&#228;chste Medium eingelegt werden, fielen dahin. Das Ablenkungspotenzial stiege, da ja alles auf diesem einen Ger&#228;t verf&#252;gbar ist.</p>
<p>Auf den Punkt gebracht: Je abh&#228;ngiger wir uns von einzelnen Medien machen, desto abh&#228;ngier sind wir davon – eigentlich logisch. Der Regisseur Federico Fellina hat einmal gesagt:</p>
<blockquote><p>Wir sollten f&#228;hig sein, das Fernsehen aufzugeben oder es auf zwei Kan&#228;le zu begrenzen.</p></blockquote>
<p>Auf die heutige Zeit &#252;bertragen k&#246;nnte man sagen: Wir sollten f&#228;hig sein, die Mobiltelefonie aufzugeben oder aufs Telefonieren und SMS schreiben zu begrenzen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Landeskirchen und Alter sind schon lange am Puls des Internets</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/landeskirchen-und-alter-sind-schon-lange-am-puls-des-internets</link>
		<comments>http://www.blogmedia.ch/blog/landeskirchen-und-alter-sind-schon-lange-am-puls-des-internets#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 06:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogmedia.ch/blog/?p=50</guid>
		<description><![CDATA[Man w&#252;rde es beiden nicht geben. Sowohl die Generation 50plus als auch die beiden Landeskirchen nutzen das Internet. Und das tun sie schon lange. Seniorweb wurde vor &#252;ber zehn Jahren gegr&#252;ndet. Seelsorge.net, ein auf Freiwilligenarbeit basierender Dienst der beiden Landeskirchen, besteht bereits seit 1995. Damals steckte das Internet noch in den Kinderschuhen.
Seniorweb ist eine Art [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Man w&#252;rde es beiden nicht geben.</strong> <span id="more-50"></span>Sowohl die Generation 50plus als auch die beiden Landeskirchen nutzen das Internet. Und das tun sie schon lange. Seniorweb wurde vor &#252;ber zehn Jahren gegr&#252;ndet. Seelsorge.net, ein auf Freiwilligenarbeit basierender Dienst der beiden Landeskirchen, besteht bereits seit 1995. Damals steckte das Internet noch in den Kinderschuhen.</p>
<p>Seniorweb ist eine Art Online-Zeitung und bietet weitere Informations- und Kommunikationsdienste. </p>
<p>Seelsorge.net ist seinem Konzept &#252;ber die Jahre treu geblieben. Menschen k&#246;nnen ihre Sorgen oder Glaubensfragen per E-Mail mitteilen und professionelle Seelsorger antworten ihnen, nach Pr&#252;fung und Verifizierung.</p>
<p>Sowohl Seniorweb als auch Seelsorge.net halten mit den technologischen Neuerungen Schritt. Sie setzen die ICTs gezielt ein. Aus medienp&#228;dagogischer Sicht sind beides Musterbeispiele f&#252;r nutzerfreundliche informations- und kommunikationsorientierte Dienste. </p>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.seniorweb.ch" target="_blank" title="&Ouml;ffnet Seite in neuem Fenster">Seniorweb</a></li>
<li><a href="http://www.seelsorge.net" target="_blank" title="&Ouml;ffnet Seite in neuem Fenster">Seelsorge.net</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Weblog – zwischen Gegen&#246;ffentlichkeit und Karaoke-Journalismus</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/das-weblog-zwischen-gegenoeffentlichkeit-und-karaoke-journalismus</link>
		<comments>http://www.blogmedia.ch/blog/das-weblog-zwischen-gegenoeffentlichkeit-und-karaoke-journalismus#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 10:22:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
<category>formale Medienaspekte</category><category>gegenöffentlichkeit</category><category>Inhalte</category><category>Karaoke Journalismus</category><category>Weblog</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogmedia.ch/blog/das-weblog-zwischen-gegenoeffentlichkeit-und-karaoke-journalismus</guid>
		<description><![CDATA[Ein paar Gedanken zu Form und Inhalt von Weblogs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An Weblogs l&#228;sst sich der Unterschied zwischen der formalen und inhaltlichen Komponente der Kommunikation sch&#246;n aufzeigen.</strong><span id="more-17"></span></p>
<p>Ist die Form von Weblogs, Podcasts und Konsorten grunds&#228;tzlich wie geschaffen zur freien Meinungs&#228;usserung und Diskussion, so sind viele der Inhalte von einer Qualit&#228;t, die mit &#8220;Karaoke-Journalismus&#8221; treffend umschrieben ist. Hier offenbart sich die Fl&#252;chtigkeit, mit der unsereins seine Meinung kund tut – erneut in Form <em>(Rechtschreibung / Sprachstil / Struktur)</em> und Inhalt <em>(Allseitigkeit / Recherche / Pr&#228;gnanz)</em>.</p>
<ol>Drei gute Gr&#252;nde, die f&#252;r das Weblog sprechen:</p>
<li>Wer Zeit und Musse hat, kann mit wenigen Mitteln selbst ein Weblog er&#246;ffnen. Dadurch, dass Weblogs keine hohen Publikationsh&#252;rden aufweisen, kommen Themen zur Sprache, die von Presse, TV und Radio vernachl&#228;ssigt oder gar nicht erst aufgegriffen werden.</li>
<li>Man ist im Internet viel freier, was die Selektion und Themensetzung betrifft. Man kann uninteressante Blogs links liegen lassen, beziehungsweise gezielt jene ansteuern, auf die das Gegenteil zutrifft.</li>
<li>Meistens besteht die M&#246;glichkeit, Feeback in Form von Kommentaren und Erg&#228;nzugen zu platzieren.</li>
</ol>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.infosociety.ch/site/attachdb/show.asp?id_attach=1017" title="&#214;ffnet PDF in neuem Fenster" class="pdf" target=" blank">Neue Web-Dienste – neuer Journalismus?</a></li>
<li><a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/001676.html" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" target=" blank">Eine schiefe Kolumne (Thema: Journalistisches Selbstverst&#228;ndnis in Zeiten von Weblogs und Gratiszeitungen)</a></li>
<li><a href="http://www.readers-edition.de/2007/05/02/klicks-quoten-reizwoerter-wie-das-web-den-journalismus-veraendert-ausblick/" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" target="_blank">Erkenntnisse einer Arbeit zum Thema Online-Journalismus Weblog und klassischer Journalismus</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weizenbaum und seine Kritik</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/weizenbaum-und-seine-kritik</link>
		<comments>http://www.blogmedia.ch/blog/weizenbaum-und-seine-kritik#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 12:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogmedia.ch/blog/weizenbaum-und-seine-kritik</guid>
		<description><![CDATA[Joseph Weizenbaum, ein Pionier der Computerforschung und Kritiker der blinden Computereuphorie, ist am 7. M&#228;rz 2008 gestorben. Seine Kritik bleibt der Nachwelt hoffentlich erhalten. 
In einem Beitrag f&#252;r die S&#252;ddeutsche Zeitung, den er anl&#228;sslich seines Geburtstags verfasste, schrieb Joseph Weizenbaum:
&#8220;Die h&#246;chste Priorit&#228;t der Schule ist es, den Sch&#252;lern ihre eigene Sprache beizubringen, so dass sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Joseph Weizenbaum, ein Pionier der Computerforschung und Kritiker der blinden Computereuphorie, ist am 7. M&#228;rz 2008 gestorben. Seine Kritik bleibt der Nachwelt hoffentlich erhalten. </strong><span id="more-42"></span></p>
<p>In einem Beitrag f&#252;r die S&#252;ddeutsche Zeitung, den er anl&#228;sslich seines Geburtstags verfasste, schrieb Joseph Weizenbaum:</p>
<blockquote><p><cite>&#8220;Die h&#246;chste Priorit&#228;t der Schule ist es, den Sch&#252;lern ihre eigene Sprache beizubringen, so dass sie sich klar und deutlich artikulieren k&#246;nnen: in ihrer stillen Gedankenwelt ebenso wie m&#252;ndlich und schriftlich. Wenn sie das k&#246;nnen, dann k&#246;nnen sie auch kritisch denken und die Signale, mit denen sie ihre Welt &#252;berflutet, kritisch interpretieren. Wenn sie das nicht k&#246;nnen, dann werden sie ihr ganzes Leben lang Opfer der Klischees und Schablonen sein, die die Massenmedien aussch&#252;tten.</cite></p></blockquote>
<blockquote><p> Quelle: St. Galler Tagblatt, 8. M&#228;rz 2008, S.30.</p></blockquote>
<p><strong>Aschenputtel Fernsehen und Prinzessin Multimedia</strong><br />
Der Computer hat als Vermittler von Information einen seri&#246;seren Ruf als das Medium Fernsehen mit seinen fl&#252;chtigen Inhalten. Im Alltagsgebrauch, stehen Computer, insbesondere das Internet als Massenmedium, dem Fernsehen in wenig nach. Ungen&#252;gende Qualit&#228;t der Inhalte und schlechte Darstellung dominieren. Wenn Medienanalphabeten Medientexte verfassen, kann man sich ausrechnen, was dabei heraus kommt.<br />
Oder in den Worten von Weizenbaum:</p>
<blockquote><p><cite> Wir d&#252;rfen nicht vergessen, dass das Internet mittlerweile ein Massenmedium ist. Und es scheint beinahe ein Naturgesetz zu sein, dass jedes Massenmedium zu f&#252;nfundneunzig Prozent Unsinn produziert. [...] Es ist immer dasselbe: Am Anfang waren mit den Massenmedien &#8211; Radio, Fernsehen &#8211; W&#252;nsche, Visionen und Hoffnungen verbunden. Man war allgemein optimistisch, sogar euphorisch. Man erwartete beispielsweise, dass die allgemeine BIldung der Menschen verbessert w&#252;rde.</cite></p></blockquote>
<blockquote><p> Quelle: Weizenbaum, Joseph: Wo sind die Inseln der Vernunft im Cyberstrom. Auswege aus der programmierten Gesellschaft. Herder Verlag, Freiburg/Basel/Wien 2006.</p></blockquote>
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		<title>Verlernt, Ziel und Tempo selbst zu bestimmen</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 10:01:23 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medienpsychologin Hertha Sturm hat in ihren Arbeiten vom «Entlanghangeln an Bildern» beim Fernsehen gesprochen, wenn die Schnitte und Themenspr&#252;nge zu kurz aufeinander folgen. Es ist das Resultat einer schlechten Dramaturgie, der die n&#246;tigen «Halbsekunden» fehlen. Zuschauer sind auf Pausen angewiesen, damit sie dazu- und mitdenken k&#246;nnen. Die Metapher des «Entlanghangelns» f&#252;r die innere Reaktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Medienpsychologin Hertha Sturm hat in ihren Arbeiten vom «Entlanghangeln an Bildern» beim Fernsehen gesprochen, wenn die Schnitte und Themenspr&#252;nge zu kurz aufeinander folgen. Es ist das Resultat einer schlechten Dramaturgie, der die n&#246;tigen «Halbsekunden» fehlen. Zuschauer sind auf Pausen angewiesen, damit sie dazu- und mitdenken k&#246;nnen. Die Metapher des «Entlanghangelns</strong><strong>»</strong><strong> f&#252;r die innere Reaktion auf unzureichende Wahrnehmungszeit («fehlende Halbsekunde») kann auf das Internet angewandt werden.</strong> <strong><span id="more-38"></span></strong></p>
<p>Eifrig wird verlinkt, was verlinkt werden kann – Motto: «Hauptsache nie langweilig». Der Nutzer hangelt sich in der Folge von Link zu Link, von Seite zu Seite, greift hier einen Abschnitt, dort ein Bild, hier ein Filmchen, dort einen Podcast, alles meist fl&#252;chtig, das wenigste ganz und oft eher zuf&#228;llig als informationsorientiert. Kommt hinzu, dass viele Nutzer den wichtigen Inhalten auf dem Bildschirm nicht die volle Aufmerksamkeit schenken. Die Ursachen daf&#252;r sind vielf&#228;ltig (eine neue E-Mail, eine aufmerksamkeitshaschende Flashanimation).</p>
<p>Im Endeffekt sind ist man danach nicht wirklich informationsreicher sondern zeit&#228;rmer. Die Nutzer fokussieren nicht, sie surfen vielmehr an den Themen vorbei.</p>
<p><strong>Was fehlt sind erlernte Umgangsformen</strong><br />
Im Gegensatz zum Fernsehen k&#246;nnen wir theoretisch selbst steuern, wie sorgf&#228;ltig und weit wir Texte lesen, bevor wir zum n&#228;chsten Link springen und welche Seiten wir anklicken.</p>
<p>Das Problem ist nur, dass meist das Bewusstsein daf&#252;r fehlt, dass informationsorientierte Internetnutzung ein hohes Mass an Disziplin und Konzentration erfordert.</p>
<hr /><strong><br />
</strong></p>
<h4><strong>Weiterf&#252;hrende Links</strong></h4>
<ul>
<li><strong><a class="pdf" title="&#214;ffnet PDF-Dokument in neuem Fenster" href="http://www.medienpaed.com/14/schuegraf0712.pdf" target="_blank">Das Surfgramm als grafische Darstellung von Surfwegen im Internet (Beschreib einer qualitativen Forschungsmethode &#8211; Quelle: Zeitschrift Medienp&#228;dagogik / Themenheft Nr. 14: Qualitative Forschung in der Medienp&#228;dagogik)</a></strong></li>
</ul>
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		<title>Und j&#228;hrlich gr&#252;sst die Mitgliedschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 09:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
<category>Informationsflut</category><category>Mitgliedschaft</category><category>Spuren im Internet</category>
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		<description><![CDATA[Elektronische Medien, genauer E-Mails, haben etwas Gutes. P&#252;nktlich zum Geburtstag findet man in der Mailbox Gl&#252;ckwunschmails von Mitgliedschaften, die man online einmal eingegangen ist.
Einige dieser Gl&#252;ckw&#252;nsche sind erheiternd &#8211; etwa die Gl&#252;ckw&#252;nsche des Ecard Services Edgar. Andere mahnen einen, endlich mal die Mitgliedschaft zu k&#252;nden und so den Mitgliedschafts-Dschungel von Internet Dienstleistern und Communities etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Elektronische Medien, genauer E-Mails, haben etwas Gutes. P&#252;nktlich zum Geburtstag findet man in der Mailbox Gl&#252;ckwunschmails von Mitgliedschaften, die man online einmal eingegangen ist.</strong><span id="more-36"></span></p>
<p>Einige dieser Gl&#252;ckw&#252;nsche sind erheiternd &#8211; etwa die Gl&#252;ckw&#252;nsche des Ecard Services Edgar. Andere mahnen einen, endlich mal die Mitgliedschaft zu k&#252;nden und so den Mitgliedschafts-Dschungel von Internet Dienstleistern und Communities etwas zu lichten. &#8220;Hinfort mit den alten Z&#246;pfen!&#8221;, schreit es innerlich.</p>
<p>Etwas l&#228;stig sind die Unk&#252;ndbaren. Meistens sind dies Communities, die von der hohen Anzahl der vergessenen und verwaisten Mitgliedschaften profitieren. Es gibt zwar Wege und Mittel die Mitgliedschaft dort zu k&#252;nden, aber man muss sich zuerst einmal &#252;ber eine Suchmaschine schlau machen und lernt – unfreiwillig – den mehr oder meist weniger einfachen Weg, der zum L&#246;schen der Mitgliedschaftsdaten f&#252;hrt.</p>
<p>Im Profil angelangt findet man dann alte Bekannte, die das einst aus Neugierde, hastig angelegte Profil meist vor vielen Monaten gefunden und eine Kontaktanfrage gesendet haben.</p>
<p>Da heisst es dann eisern bleiben und sich vom m&#252;hsamen Weg nicht kurz vor dem Ziel noch abbringen zu lassen, denn j&#228;hrlich gr&#252;sst die Mitgliedschaft.</p>
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