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	<description>Medienkritik</description>
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		<title>Darum nutze ich Facebook nicht</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 17:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Weitere Links: Hacker stehlen 250 GB an Nutzerdaten von Facebook (Bericht auf GMX) Im Visier von Facebook: Das Ende der Privatheit (ARD Magazin Monitor) Datensch&#252;tzer: Neue Vorw&#252;rfe gegen Facebook (Bericht auf dem Webportal von sf.tv]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UVCc-9Cm_cQ?version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/UVCc-9Cm_cQ?version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Weitere Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.gmx.net/themen/digitale-welt/sicher-im-netz/508dchu-facebook-locker-gehackt">Hacker stehlen 250 GB an Nutzerdaten von Facebook (Bericht auf GMX)</a></li>
<li><a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0520/facebook.php5">Im Visier von Facebook: Das Ende der Privatheit (ARD Magazin Monitor)</a></li>
<li><a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/11/03/Vermischtes/Datenschuetzer-Neue-Vorwuerfe-gegen-Facebook">Datensch&#252;tzer: Neue Vorw&#252;rfe gegen Facebook (Bericht auf dem Webportal von sf.tv</a></li>
</ul>
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		<title>Internet &amp; TV: Momos graue M&#228;nner</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 17:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die durchschnittlichen Mediennutzer verbringen heute viel Zeit mit elektronischen Medien. Und &#252;berall herrscht Ablenkung. Etwas traurig ist dies, wenn man bedenkt, was man mit der in elektronische Medien gesteckten Zeit alles anfangen k&#246;nnte. &#8220;Dass man das Wichtige vom Unwichtigen nicht mehr auseinanderhalten kann, ist das Merkmal der digitalen Medien&#8221;, sagt der Neurobiologe Prof. Gerald H&#252;ther.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die durchschnittlichen Mediennutzer verbringen heute viel Zeit mit elektronischen Medien. Und &#252;berall herrscht Ablenkung. Etwas traurig ist dies, wenn man bedenkt, was man mit der in elektronische Medien gesteckten Zeit alles anfangen k&#246;nnte.</strong></p>
<p><span id="more-274"></span></p>
<p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/153972/index.html"><br />
</a></p>
<blockquote><p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/153972/index.html" target="_blank" title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster">&#8220;Dass man das Wichtige vom Unwichtigen nicht mehr auseinanderhalten  kann, ist das Merkmal der digitalen Medien&#8221;, sagt der Neurobiologe Prof.  Gerald H&#252;ther.<br />
</a></p></blockquote>
<p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/153972/index.html"> </a></p>
<p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/153972/index.html"></a></p>
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		<title>iPad &amp; Co. &#8211; man k&#246;nnte darauf lesen</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/wenn-sie-taeten-was-sie-wollten</link>
		<comments>http://www.blogmedia.ch/blog/wenn-sie-taeten-was-sie-wollten#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 14:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
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		<description><![CDATA[iPad &#038; Co. werden als Ger&#228;te angepriesen (und mitunter gekauft), auf denen man vor allem auch liest &#8211; sei dies Zeitungen, B&#252;cher oder Internetseiten. Das ist an und f&#252;r sich vern&#252;nftig. Hintergrundinformationen findet man nach wie vor haupts&#228;chlich in Fachzeitschriften, Qualit&#228;tszeitungen und B&#252;chern. Auch ist die Aufl&#246;sung dieser Ger&#228;te mittlerweile so gut, dass das Argument [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>iPad &#038; Co. werden als Ger&#228;te angepriesen (und mitunter gekauft), auf denen man vor allem auch liest &#8211; sei dies Zeitungen, B&#252;cher oder Internetseiten.</strong><span id="more-187"></span><br />
Das ist an und f&#252;r sich vern&#252;nftig. Hintergrundinformationen findet man nach wie vor haupts&#228;chlich in Fachzeitschriften, Qualit&#228;tszeitungen und B&#252;chern. Auch ist die Aufl&#246;sung dieser Ger&#228;te mittlerweile so gut, dass das Argument nicht mehr zieht, Bildschirmmedien h&#228;tten gegen&#252;ber der Printmedien eine weit schlechtere Aufl&#246;sung. </p>
<p>Meine Beobachtungen zeigen aber ein anderes Bild, als das oben genannte Verkaufsargument vorgibt. Wenn eine sicher 50-j&#228;hrige Frau auf dem Ger&#228;t w&#228;hrend eines Referats mindestens mit einem Finger, Auge und Ohr im Videospiel Sims3 virtuell G&#228;ste in einem Restaurant bei Laune h&#228;lt, so stimmt mich das nachdenklich. Umso mehr, wenn es sich dabei um eine 180 Franken teure Fachtagung zum Thema Staat und Demokratie handelt, an der sie sp&#228;ter auch mitdiskutiert. Das ist zwar ein Extrembeispiel, aber kein Einzelfall. Egal, ob im Flugzeug, Zug oder auf der Treppe zum Perron: Auf den Bildschirmen l&#228;uft meist entweder ein Film, ein Videospiel oder eine Internetseite. Wenn dann doch eine Zeitung auf dem Bildschirm zu sehen ist, so werden die Artikel nicht nicht zu Ende gelesen, sondern vielfach h&#246;chstens &#252;berflogen oder bis zur Mitte gelesen.</p>
<p>Auch Bildschirmmedien machen aus Lesemuffeln keine Leseratten. Wenn, dann ist eher das Gegenteil der Fall. Man wendet seine Zeit Spielereien zu, die einem dann f&#252;r Sinnvolleres fehlt. Was daraus folgt sind eine Atomisierung des Aufmerksamkeitsbudgets sowie ein Ungleichgewicht zu Gunsten von Unterhaltung und zu Lasten von Information. </p>
<p>Der emeritierte Professor f&#252;r Medienp&#228;dagogik am Institut f&#252;r Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universit&#228;t Z&#252;rich, Prof. Dr. Christian Doelker, sieht in der Flut der M&#246;glichkeiten an Ablenkung gar einen evolution&#228;ren R&#252;ckschritt. So schreibt er in seinem Essay <em>Der Meidenkonsument und das Mehr</em>:  </p>
<blockquote><p>Der spanische Philosoph José Ortega y Gasset, vor allem bekannt durch die 1931 erschienene Publikation „Der Aufstand der Massen“, beschreibt in einem etwas sp&#228;ter erschienenen Essay Beobachtungen vor einem Affengehege. Ihm f&#228;llt auf, dass diese behenden Gesch&#246;pfe „best&#228;ndig aufmerksam und in dauernder Unruhe sind, dass sie alles beobachten und auf alles h&#246;ren, was in ihrer N&#228;he vorgeht, dass sie unerm&#252;dlich auf ihre Umgebung aufpassen.“ </p>
<p>Man kann nicht umhin, eine Verbindungslinie zu einem typischen zeitgem&#228;ssen Mediennutzungsverhalten herzustellen. Medienterminologisch liesse sich n&#228;mlich sagen: die von Ortega beschriebenen Affen sind st&#228;ndig „auf Empfang“.</p></blockquote>
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		<title>Ganoven im Netz</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 12:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
<category>Betrug</category><category>Internet Betrug</category><category>Internetpolizei</category><category>Internetrecht</category><category>Konsumentenschutz</category><category>Sammelklagen</category><category>Spam</category>
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		<description><![CDATA[Auf vielen, an und f&#252;r sich einigermassen seri&#246;sen Internetseiten sind Angebote verlinkt, die sich bei genauerer Betrachtung als betr&#252;gerisch herausstellen. Adressensammler sind hierbei noch die harmloseste Kategorie. Angesichts der Zunahme der kriminellen Aktivit&#228;ten im Internet, stellt sich die Frage nach einer Internet-Polizei. Auch griffigere rechtliche Grundlagen w&#228;ren angebracht, etwa der M&#246;glichkeit von Sammelklagen, wie es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf vielen, an und f&#252;r sich einigermassen seri&#246;sen Internetseiten sind Angebote verlinkt, die sich bei genauerer Betrachtung als betr&#252;gerisch herausstellen.</strong><span id="more-183"></span> Adressensammler sind hierbei noch die harmloseste Kategorie. Angesichts der Zunahme der kriminellen Aktivit&#228;ten im Internet, stellt sich die Frage nach einer Internet-Polizei. Auch griffigere rechtliche Grundlagen w&#228;ren angebracht, etwa der M&#246;glichkeit von Sammelklagen, wie es sie in Deutschland und &#214;sterreich gibt. Im Grunde ist es die Frage, ob der Staat nicht in der Pflicht ist, seine B&#252;rger vor solchen Machenschaften zu sch&#252;tzen. Auf der anderen Seite tut Aufkl&#228;rung Not. Die B&#252;rger sollten auch fl&#228;chendeckend dar&#252;ber informiert werden (beispielsweise durch eine nationale Kampagne des Konsumentenschutzes), wie sie durch eine kurze Recherche derlei Angebote enttarnen k&#246;nnen.</p>
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		<title>Merz, Polanski, Kachelmann, Rappaz &#8211; Spiel mit der &#246;ffentlichen Meinung</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/polanski-die-oeffentliche-meinung-ist-nicht-gefragt</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 21:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Massenmedien Richter spielen und mit der &#246;ffentlichen Meinung jonglieren, ist dies gef&#228;hrlich. In einer Gesellschaft gibt es verschiedene Systeme. Das Informationssystem hat die Aufgabe Informationen zu verbreiten, wenn sie einen hohen Nachrichtenwert besitzen. Der Wert einer Information besteht aus zwei Teilen: 1. Relevanz und 2. Aktualit&#228;t. Was in neuerer Zeit allerdings geschieht ist, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Massenmedien Richter spielen und mit der &#246;ffentlichen Meinung jonglieren, ist dies gef&#228;hrlich.</strong><br />
<span id="more-122"></span></p>
<p>In einer Gesellschaft gibt es verschiedene Systeme. Das Informationssystem hat die Aufgabe Informationen zu verbreiten, wenn sie einen hohen Nachrichtenwert besitzen. Der Wert einer Information besteht aus zwei Teilen: 1. Relevanz und 2. Aktualit&#228;t.</p>
<p>Was in neuerer Zeit allerdings geschieht ist, dass die Medienmacher aktiv an der Relevanz eines Themas schrauben, um Pr&#228;senz als Meinungsf&#252;hrer zu markieren und dadurch ihr Medium besser zu positionieren. Dabei wird versucht, einen Skandal mit mehr Details aufzupumpen, was einer Boulevardisierung der &#246;ffentlichen Meinung gleich kommt. Dem Publikum wird mit der steten Pr&#228;senz eines Themas vorgegaukelt, es sei besonders relevant. Man sch&#228;mt sich fast, wenn man sich zu diesem Thema keine Meinung gebildet hat.</p>
<p>Das Problem ist, dass die &#246;ffentliche Meinung die Macht hat, in das Rechtssystem oder das politische System einzugreifen. Das Aufzeigen von Missst&#228;nden ist zwar eine wichtige Aufgabe der Medien und tr&#228;gt zum Funktionieren einer Demokratie bei. Der Primeur-Druck, der beim Aufbau solcher Skandal-Wellen herrscht, birgt aber die Gefahr, dass Halbwahrheiten verbreitet werden, die f&#252;r den Betroffenen fatale Folgen haben k&#246;nnen. Die Entlassung des Botschafters Thomas Borer ist nur ein Beispiel. Auch das Herausl&#246;sen des Indianer-Vergleichs von Peer Steinbr&#252;ck aus dem Zusammenhang (er verwies auf einen milit&#228;rgeschichtlichen Schachzug, wodurch sich Indianer vor einer Kavalerie f&#252;rchteten, die es gar nicht gab &#8211; <a href="http://www.rhetorik.ch/Aktuell/09/03_15/index.html" target="_blank" title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster">sinnbildlich f&#252;r die schwarze Liste </a>) hatte regelrechte Hasstiraden gegen den ehemaligen deutschen Finanzminister zur Folge. </p>
<p>Es ist ein gef&#228;hrliches Spiel, das die Medie da treiben. Beherrschen Interessensgruppen oder Einzelpersonen das Spiel mit der &#246;ffentlichen Meinung, k&#246;nnen ihnen unbequeme Politiker innert k&#252;rzester Zeit entmachtet werden.</p>
<p>M&#252;ndige B&#252;rger sollten derartige Spiele durchschauen (lernen) und sich von dieser Art der aufgezwungen Meinungsmache emanzipieren. Denn den Stil eines Mediums steuert man &#252;ber die H&#228;nde, die es f&#252;ttern und &#252;ber Feedback-Kan&#228;le wie Leserbriefe oder Online-Kommentare.</p>
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		</item>
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		<title>Gewalt am Bildschirm, Gewalt im Hirn</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 17:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwirkung]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer hat nach seinem Vortrag «Lernen mit Gef&#252;hl; Gehirnforschung, Emotion und Lernprozesse» die Frage beantwortet, ob Bildschirme auch Wissensvermittler sein k&#246;nnen. Er meinte sinngem&#228;ss, man k&#246;nne Bildschirmmedien durchaus als Lernmedien einsetzen. Gleichzeitig beklagte Spitzer, dass der gr&#246;sste Teil des von Bildschirmmedien Gelernten intentionale Inhalte (Werbung, Propaganda oder sonstige Beeinflussung) oder fiktionale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer hat nach seinem Vortrag «Lernen mit Gef&#252;hl; Gehirnforschung, Emotion und Lernprozesse» die Frage beantwortet, ob Bildschirme auch Wissensvermittler sein k&#246;nnen.</strong><span id="more-98"></span> Er meinte sinngem&#228;ss, man k&#246;nne Bildschirmmedien durchaus als Lernmedien einsetzen. Gleichzeitig beklagte Spitzer, dass der gr&#246;sste Teil des von Bildschirmmedien Gelernten intentionale Inhalte (Werbung, Propaganda oder sonstige Beeinflussung) oder fiktionale Inhalte (z.B. Gewalt oder andere falsche Verhaltensmuster) seien. Denn Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen von massenmedial verbreiteten Inhalten – auch wenn es sich nicht um Lerninhalte handelt. Analog zu Paul Watzlawiks <em>Man kann nicht nicht kommunizieren</em>, kann man gem&#228;ss Spitzer <em>nicht nicht lernen</em>. </p>
<p>Bis zum 18. Lebensjahr habe man heutzutage, so Spitzer, &#252;ber Bildschirmmedien durchschnittlich 20 000 Gewalttaten gesehen und dabei gelernt:</p>
<ul>
<li> Gewalt tut mir nicht weh/betrifft immer die andern</li>
<li>Gewalt ist ein legitimes Mittel der Guten gegen die B&#246;sen</li>
</ul>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><em>(Quelle: Manfred Spitzers Vortrag «Lernen mit Gef&#252;hl; Gehirnforschung, Emotion und Lernprozesse», Mittwoch, 6. Mai 2009, Kantonsschule Heerbrugg)</em></p>
</blockquote>
<p>Mediale Gewalt ist mit Sicherheit kein derart harmloser Faktor, wie die Unterhaltungsindustrie uns seit Jahren weiss machen will.</p>
<p>Dass medial erlebte Gewalt einen unmittelbaren Nachhall in die Realit&#228;t hat, wiesen die Psychologen Brad Bushman und Craig Anderson in einem <a class="pdf" title="&#214;ffnet PDF in neuem Fenster" href="http://www.wissenschaft-online.de/artikel/993332" target="_blank">Experiment (siehe S. 9 des PDFs)</a> nach. Die beiden Experimente, in denen die Probanden auf ihre Hilfsbereitschaft hin untersucht wurden, zeigten, dass die Abstumpfung durch Gewalt in den Medien unser t&#228;gliches Hilfeverhalten beeinflusst.<br />
Die Probanden, die 20 Minuten lang ein «Pr&#252;gelspiel» gespielt hatten, brauchten im Schnitt &#252;ber eine Minute, bis in eine vermeinlich echte Schl&#228;gerei eingriffen, die von Schauspielern vorget&#228;uscht wurde. Die Probanden jener Gruppe, die sich mit Geschicklichkeitsspielen vergn&#252;gt hatte, eilte im Schnitt bereits nach 16 Sekunden zu Hilfe.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufkl&#228;rung 2.0</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/aufklaerung-20</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 15:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Alphabetisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Medienalphabetisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[sekundäre Alphabetisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Presse und B&#252;cher haben als Massenmedien dank der zunehmenden Alphabetisierung in Europa die Aufkl&#228;rung voran getrieben und mitgeholfen, das Feudalsystem zu kippen. Es handelt sich hier also um eine Demokratisierung, die vom Zweigespann Alphabetisierung und Presse voran getrieben wurde. Im Sinne der Radiotheorie von Brecht k&#228;mpften Protagonisten f&#252;r den Sozialismus und gegen den Kapitalismus, Stichworte: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Presse und B&#252;cher haben als Massenmedien dank der zunehmenden Alphabetisierung in Europa die Aufkl&#228;rung voran getrieben und mitgeholfen, das Feudalsystem zu kippen.</strong> <span id="more-91"></span>Es handelt sich hier also um eine Demokratisierung, die vom Zweigespann Alphabetisierung und Presse voran getrieben wurde.</p>
<p>Im Sinne der Radiotheorie von Brecht k&#228;mpften Protagonisten f&#252;r den Sozialismus und gegen den Kapitalismus, Stichworte: Produktionsstrukturen, offene Kan&#228;le und B&#252;rgerfunk. Brecht selbst nutzte den Volksempf&#228;nger auch im Kampf gegen den Nationalsozialismus und <a title="Siehe 6. Abschnitt. &#214;ffnet Link in neuem Fenster" href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=11061&#038;ausgabe=200709" target="_blank">sendete aus der damaligen Sowjetunion mittels Piratensendern in Form vertonter Gedichte versteckte Botschaften gegen den Nationalsozialismus</a> z.B. «<a title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlechte_Zeit_f%C3%BCr_Lyrik" target="_blank">Schlechte Zeit f&#252;r Lyrik</a>».   </p>
<p>Nun sollte die <a title="Springt zur weiteren Erl&#228;uterung" href="#mA"><em>multimediale Alphabetisierung</em></a> voran getrieben werden, damit die Bev&#246;lkerung zu einem aufgekl&#228;rten aktiven Umgang mit den Massenmedien findet (Rollenwechsel vom Empf&#228;nger zum Nutzer). Das heisst nicht, dass nun g&#228;nzlich auf Unterhaltung verzichtet werden soll. Sie erf&#252;llt durchaus eine wichtige Funktion. Dank der multimedialen Alphabetisierung k&#246;nnen wir lernen, die medialen Inhalte sinnvoller zu verarbeiten. Wir lernen uns aktiver und gezielter in unserer medialen Umwelt zu bewegen.</p>
<p>Mit <a name="mA"><em>multimedialer Alphabetisierung</em></a> ist nicht alleine das technische Verstehen und Beherrschen gemeint (lesen, schreiben). Vielmehr sollte man lernen, mit den Inhalten umzugehen. Hier sind analytische und Sinn gebende Kompetenzen angesprochen (verstehen, vergleichen, einordnen, verkn&#252;pfen, verbessern, erweitern, strukturieren, erz&#228;hlen, ver&#246;ffentlichen). Denn viel wichtiger als die Frage, wie die Medien funktionieren ist doch die Frage, wie die Menschen die Medien nutzen und wof&#252;r sie sie einsetzen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Multimedia und Dramaturgie</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/multimedia-und-dramaturgie</link>
		<comments>http://www.blogmedia.ch/blog/multimedia-und-dramaturgie#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 14:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>
		<category><![CDATA[Dramaturgie]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogmedia.ch/blog/?p=89</guid>
		<description><![CDATA[Einige Grundlagen, die f&#252;r die Produktion didaktisch gelungener multimedialer Texte hilfreich sind. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beim Produzieren von Multimedia-Texten st&#252;tzt man sich mit Vorteil auf die Erz&#228;hlformen und dramaturgischen Mittel anderer Kommunikationsmittel ab:</strong><span id="more-89"></span> Rhetorik bringt dem Radio was, Radio bringt dem Podcast was, Filmsprache bringt dem Fernsehen was, Fernsehen bringt dem Videocast was. Dramaturgie bringt dem Printjournalismus was, Printjournalismus bringt den Weblogs was.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich hat sich die mediale Form nach dem Inhalt zu richten und nicht umgekehrt.</p>
<p>Emotionale Elemente sind lernf&#246;rdernd, sofern sie stimmig sind, nicht zu dominant in Erscheinung treten und die Aussage tragen, anstatt davon abzulenken.</p>
<p>Pausen zwischen Aussagen und Themenspr&#252;ngen sind wichtig (insbesondere bei fl&#252;chtigen Medien). Sie erm&#246;glichen dem Nutzer mitzudenken und verhindern ein Abschalten. (Vgl. Hertha Sturms «<a title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster" href="http://www.springerlink.com/content/l33565226u11h2n4/" target="_blank">fehlende Halbsekunde</a>»)</p>
<p>Die Verst&#228;ndlichkeit eines Textes oder einer Medienbotschaft fusst auf vier S&#228;ulen, die Friedemann Schulz von Thun in der Formel «<a title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster" href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/VERSTAENDLICHKEIT/default.shtml" target="_blank">KISSSS</a>» zusammenfasst: Keep it short, structurated, stimulating and simpel – zu deutsch: Halte es kurz, strukturiert, stimulierend und einfach.</p>
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		<title>Wer hat Angst vorm Zauberk&#228;stchen</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 11:19:26 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir graut vor der Vorstellung, dass es irgendwann ein Ger&#228;t gibt, mit dem man alles kann: telefonieren, browsen, private wie berufliche Termine vereinbaren, einkaufen, bezahlen, fernsehen, Filme schauen, Musik h&#246;ren, Zeitung lesen, Musik einkaufen, zeichnen, malen, Hausaufgaben erledigen, Texte schreiben, Pr&#228;sentationen erstellen und abspulen und und und. «Wieso, das w&#228;re doch unheimlich praktisch?», mag man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mir graut vor der Vorstellung, dass es irgendwann ein Ger&#228;t gibt, mit dem man alles kann: telefonieren, browsen, private wie berufliche Termine vereinbaren, einkaufen, bezahlen, fernsehen, Filme schauen, Musik h&#246;ren, Zeitung lesen, Musik einkaufen, zeichnen, malen, Hausaufgaben erledigen, Texte schreiben, Pr&#228;sentationen erstellen und abspulen und und und.</strong><span id="more-61"></span></p>
<p>«Wieso, das w&#228;re doch unheimlich praktisch?», mag man sich fragen.</p>
<p>Klar, nur das ist gerade das Problem.</p>
<p>Man w&#252;rde von dem K&#228;stchen nicht mehr los kommen. Es k&#228;me h&#228;ufiger zu Erscheinungen wie Phantonklingeln und bei Verlust oder Defekt w&#252;rde man sich beinahe hilflos f&#252;hlen. Man kennt die allgemeine Hilf- und Ratlosigkeit, wenn Computer, Netzwerk oder Internet-Verbindung der ganzen Abteilung einmal nicht funktionieren. Ein eindr&#252;ckliches Beispiel zeigte eine Dokumentarsendung des Schweizer Fernsehens. Ein Mann meinte ob seinem defekten Computer: «Man f&#252;hlt sich nur noch als halber Mensch.»</p>
<p>Vor allem aber h&#228;tte man aber immer weniger Zeit. Die Pausen, die gemeinhin beim Wechseln von einem auf das n&#228;chste Medium eingelegt werden, fielen dahin. Das Ablenkungspotenzial stiege, da ja alles auf diesem einen Ger&#228;t verf&#252;gbar ist.</p>
<p>Auf den Punkt gebracht: Je abh&#228;ngiger wir uns von einzelnen Medien machen, desto abh&#228;ngier sind wir davon – eigentlich logisch. Der Regisseur Federico Fellina hat einmal gesagt:</p>
<blockquote><p>Wir sollten f&#228;hig sein, das Fernsehen aufzugeben oder es auf zwei Kan&#228;le zu begrenzen.</p></blockquote>
<p>Auf die heutige Zeit &#252;bertragen k&#246;nnte man sagen: Wir sollten f&#228;hig sein, die Mobiltelefonie aufzugeben oder aufs Telefonieren und SMS schreiben zu begrenzen.</p>
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		<title>Landeskirchen und Alter sind schon lange am Puls des Internets</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 06:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>

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		<description><![CDATA[Man w&#252;rde es beiden nicht geben. Sowohl die Generation 50plus als auch die beiden Landeskirchen nutzen das Internet. Und das tun sie schon lange. Seniorweb wurde vor &#252;ber zehn Jahren gegr&#252;ndet. Seelsorge.net, ein auf Freiwilligenarbeit basierender Dienst der beiden Landeskirchen, besteht bereits seit 1995. Damals steckte das Internet noch in den Kinderschuhen. Seniorweb ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Man w&#252;rde es beiden nicht geben.</strong> <span id="more-50"></span>Sowohl die Generation 50plus als auch die beiden Landeskirchen nutzen das Internet. Und das tun sie schon lange. Seniorweb wurde vor &#252;ber zehn Jahren gegr&#252;ndet. Seelsorge.net, ein auf Freiwilligenarbeit basierender Dienst der beiden Landeskirchen, besteht bereits seit 1995. Damals steckte das Internet noch in den Kinderschuhen.</p>
<p>Seniorweb ist eine Art Online-Zeitung und bietet weitere Informations- und Kommunikationsdienste. </p>
<p>Seelsorge.net ist seinem Konzept &#252;ber die Jahre treu geblieben. Menschen k&#246;nnen ihre Sorgen oder Glaubensfragen per E-Mail mitteilen und professionelle Seelsorger antworten ihnen, nach Pr&#252;fung und Verifizierung.</p>
<p>Sowohl Seniorweb als auch Seelsorge.net halten mit den technologischen Neuerungen Schritt. Sie setzen die ICTs gezielt ein. Aus medienp&#228;dagogischer Sicht sind beides Musterbeispiele f&#252;r nutzerfreundliche informations- und kommunikationsorientierte Dienste. </p>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.seniorweb.ch" target="_blank" title="&Ouml;ffnet Seite in neuem Fenster">Seniorweb</a></li>
<li><a href="http://www.seelsorge.net" target="_blank" title="&Ouml;ffnet Seite in neuem Fenster">Seelsorge.net</a></li>
</ul>
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