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	<title>BlogMedia &#187; Neue Medien</title>
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	<description>Medienkritik</description>
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		<title>Das Weblog – zwischen Gegen&#246;ffentlichkeit und Karaoke-Journalismus</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 10:22:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
<category>formale Medienaspekte</category><category>gegenöffentlichkeit</category><category>Inhalte</category><category>Karaoke Journalismus</category><category>Weblog</category>
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		<description><![CDATA[Ein paar Gedanken zu Form und Inhalt von Weblogs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An Weblogs l&#228;sst sich der Unterschied zwischen der formalen und inhaltlichen Komponente der Kommunikation sch&#246;n aufzeigen.</strong><span id="more-17"></span></p>
<p>Ist die Form von Weblogs, Podcasts und Konsorten grunds&#228;tzlich wie geschaffen zur freien Meinungs&#228;usserung und Diskussion, so sind viele der Inhalte von einer Qualit&#228;t, die mit &#8220;Karaoke-Journalismus&#8221; treffend umschrieben ist. Hier offenbart sich die Fl&#252;chtigkeit, mit der unsereins seine Meinung kund tut – erneut in Form <em>(Rechtschreibung / Sprachstil / Struktur)</em> und Inhalt <em>(Allseitigkeit / Recherche / Pr&#228;gnanz)</em>.</p>
<ol>Drei gute Gr&#252;nde, die f&#252;r das Weblog sprechen:</p>
<li>Wer Zeit und Musse hat, kann mit wenigen Mitteln selbst ein Weblog er&#246;ffnen. Dadurch, dass Weblogs keine hohen Publikationsh&#252;rden aufweisen, kommen Themen zur Sprache, die von Presse, TV und Radio vernachl&#228;ssigt oder gar nicht erst aufgegriffen werden.</li>
<li>Man ist im Internet viel freier, was die Selektion und Themensetzung betrifft. Man kann uninteressante Blogs links liegen lassen, beziehungsweise gezielt jene ansteuern, auf die das Gegenteil zutrifft.</li>
<li>Meistens besteht die M&#246;glichkeit, Feeback in Form von Kommentaren und Erg&#228;nzugen zu platzieren.</li>
</ol>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.infosociety.ch/site/attachdb/show.asp?id_attach=1017" title="&#214;ffnet PDF in neuem Fenster" class="pdf" target=" blank">Neue Web-Dienste – neuer Journalismus?</a></li>
<li><a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/001676.html" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" target=" blank">Eine schiefe Kolumne (Thema: Journalistisches Selbstverst&#228;ndnis in Zeiten von Weblogs und Gratiszeitungen)</a></li>
<li><a href="http://www.readers-edition.de/2007/05/02/klicks-quoten-reizwoerter-wie-das-web-den-journalismus-veraendert-ausblick/" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" target="_blank">Erkenntnisse einer Arbeit zum Thema Online-Journalismus Weblog und klassischer Journalismus</a></li>
</ul>
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		</item>
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		<title>Verlernt, Ziel und Tempo selbst zu bestimmen</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 10:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medienpsychologin Hertha Sturm hat in ihren Arbeiten vom «Entlanghangeln an Bildern» beim Fernsehen gesprochen, wenn die Schnitte und Themenspr&#252;nge zu kurz aufeinander folgen. Es ist das Resultat einer schlechten Dramaturgie, der die n&#246;tigen «Halbsekunden» fehlen. Zuschauer sind auf Pausen angewiesen, damit sie dazu- und mitdenken k&#246;nnen. Die Metapher des «Entlanghangelns» f&#252;r die innere Reaktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Medienpsychologin Hertha Sturm hat in ihren Arbeiten vom «Entlanghangeln an Bildern» beim Fernsehen gesprochen, wenn die Schnitte und Themenspr&#252;nge zu kurz aufeinander folgen. Es ist das Resultat einer schlechten Dramaturgie, der die n&#246;tigen «Halbsekunden» fehlen. Zuschauer sind auf Pausen angewiesen, damit sie dazu- und mitdenken k&#246;nnen. Die Metapher des «Entlanghangelns</strong><strong>»</strong><strong> f&#252;r die innere Reaktion auf unzureichende Wahrnehmungszeit («fehlende Halbsekunde») kann auf das Internet angewandt werden.</strong> <strong><span id="more-38"></span></strong></p>
<p>Eifrig wird verlinkt, was verlinkt werden kann – Motto: «Hauptsache nie langweilig». Der Nutzer hangelt sich in der Folge von Link zu Link, von Seite zu Seite, greift hier einen Abschnitt, dort ein Bild, hier ein Filmchen, dort einen Podcast, alles meist fl&#252;chtig, das wenigste ganz und oft eher zuf&#228;llig als informationsorientiert. Kommt hinzu, dass viele Nutzer den wichtigen Inhalten auf dem Bildschirm nicht die volle Aufmerksamkeit schenken. Die Ursachen daf&#252;r sind vielf&#228;ltig (eine neue E-Mail, eine aufmerksamkeitshaschende Flashanimation).</p>
<p>Im Endeffekt sind ist man danach nicht wirklich informationsreicher sondern zeit&#228;rmer. Die Nutzer fokussieren nicht, sie surfen vielmehr an den Themen vorbei.</p>
<p><strong>Was fehlt sind erlernte Umgangsformen</strong><br />
Im Gegensatz zum Fernsehen k&#246;nnen wir theoretisch selbst steuern, wie sorgf&#228;ltig und weit wir Texte lesen, bevor wir zum n&#228;chsten Link springen und welche Seiten wir anklicken.</p>
<p>Das Problem ist nur, dass meist das Bewusstsein daf&#252;r fehlt, dass informationsorientierte Internetnutzung ein hohes Mass an Disziplin und Konzentration erfordert.</p>
<hr /><strong><br />
</strong></p>
<h4><strong>Weiterf&#252;hrende Links</strong></h4>
<ul>
<li><strong><a class="pdf" title="&#214;ffnet PDF-Dokument in neuem Fenster" href="http://www.medienpaed.com/14/schuegraf0712.pdf" target="_blank">Das Surfgramm als grafische Darstellung von Surfwegen im Internet (Beschreib einer qualitativen Forschungsmethode &#8211; Quelle: Zeitschrift Medienp&#228;dagogik / Themenheft Nr. 14: Qualitative Forschung in der Medienp&#228;dagogik)</a></strong></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Fahrstuhlmusik – die neue Unsitte in Podcasts</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 09:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>
<category>dramaturgie</category><category>mediendidaktik</category><category>Medienkritik</category><category>medienpädagogik</category><category>podcast</category><category>podcasts</category><category>richitg podcasten</category><category>web2.0</category>
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		<description><![CDATA[Wenn Podcasts und Videocasts unter dem Label «Medienp&#228;dagogik» auf die Menschen los gelassen werden, die gegen jede Vernunftsregel der Dramaturgie verstossen, dann l&#228;uten bei einem ehemaligen Radiomenschen wie mir alle Alarmglocken.
Mit dem Unterlegen von Hintergrundmusik werden die Inhalte zur Nebensache degradiert. Die Musik st&#246;rt die Konzentration auf das, was gesagt wird, massiv.
Nat&#252;rlich kann man argumentieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Podcasts und Videocasts unter dem Label «Medienp&#228;dagogik» auf die Menschen los gelassen werden, die gegen jede Vernunftsregel der Dramaturgie verstossen, dann l&#228;uten bei einem ehemaligen Radiomenschen wie mir alle Alarmglocken.</strong><span id="more-24"></span></p>
<p>Mit dem Unterlegen von Hintergrundmusik werden die Inhalte zur Nebensache degradiert. Die Musik st&#246;rt die Konzentration auf das, was gesagt wird, massiv.</p>
<p>Nat&#252;rlich kann man argumentieren, dass es im Interesse der Vielfalt ist, wenn es auch solche Formen gibt, und man mit diesem freien Medium experimentieren und Spass haben soll.</p>
<p>Die Zeit der Menschen jedoch ist begrenzt. Die Zahl der verf&#252;gbaren Medienimpulse nimmt von Sekunde zu Sekunde zu.</p>
<p>Wer den H&#246;rern einen Podcast bietet, in dem man zwar &#252;ber 20 Minuten nicht auf den Punkt kommt, daf&#252;r aber das Gerede mit gen&#252;sslich pl&#228;tschender Fahrstuhlmusik ertr&#228;glicher macht, der verschwendet die Zeit von andern Menschen. Dies f&#252;hrt in der Regel dazu, dass die Nutzer, wenn sie den Zeitraub entdecken, sich betrogen f&#252;hlen und vom Unternehmen oder dem Produzenten abwenden.</p>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" href="http://www.blogmedia.ch/joomla/content/view/13/36/" target="_blank">Auditive Gestaltung<br />
</a></li>
<li><a title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" href="http://wiki.podcast.de" target="_blank">Wiki zum Thema Podcasting</a></li>
<li><a title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" href="http://www.radio-funkwerk.de/service/handout.htm" target="_blank">Radioschnellkurs von Radio Funkwerk</a></li>
<li><a class="pdf" title="&#214;ffnet PDF in neuem Fenster" href="http://www.niewisch.de/fachtexte/download/schreiben_fuers_hoeren.pdf" target="_blank">PDF &#252;ber Radiosprache</a></li>
</ul>
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