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	<title>blogmedia &#187; Neue Medien</title>
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	<description>Medienkritik</description>
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		<title>Internet &amp; TV: Momos graue M&#228;nner</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 17:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die durchschnittlichen Mediennutzer verbringen heute viel Zeit mit elektronischen Medien. Und &#252;berall herrscht Ablenkung. Etwas traurig ist dies, wenn man bedenkt, was man mit der in elektronische Medien gesteckten Zeit alles anfangen k&#246;nnte. &#8220;Dass man das Wichtige vom Unwichtigen nicht mehr auseinanderhalten kann, ist das Merkmal der digitalen Medien&#8221;, sagt der Neurobiologe Prof. Gerald H&#252;ther.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die durchschnittlichen Mediennutzer verbringen heute viel Zeit mit elektronischen Medien. Und &#252;berall herrscht Ablenkung. Etwas traurig ist dies, wenn man bedenkt, was man mit der in elektronische Medien gesteckten Zeit alles anfangen k&#246;nnte.</strong></p>
<p><span id="more-274"></span></p>
<p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/153972/index.html"><br />
</a></p>
<blockquote><p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/153972/index.html" target="_blank" title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster">&#8220;Dass man das Wichtige vom Unwichtigen nicht mehr auseinanderhalten  kann, ist das Merkmal der digitalen Medien&#8221;, sagt der Neurobiologe Prof.  Gerald H&#252;ther.<br />
</a></p></blockquote>
<p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/153972/index.html"> </a></p>
<p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/153972/index.html"></a></p>
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		<title>iPad &amp; Co. &#8211; man k&#246;nnte darauf lesen</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 14:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[iPad &#038; Co. werden als Ger&#228;te angepriesen (und mitunter gekauft), auf denen man vor allem auch liest &#8211; sei dies Zeitungen, B&#252;cher oder Internetseiten. Das ist an und f&#252;r sich vern&#252;nftig. Hintergrundinformationen findet man nach wie vor haupts&#228;chlich in Fachzeitschriften, Qualit&#228;tszeitungen und B&#252;chern. Auch ist die Aufl&#246;sung dieser Ger&#228;te mittlerweile so gut, dass das Argument [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>iPad &#038; Co. werden als Ger&#228;te angepriesen (und mitunter gekauft), auf denen man vor allem auch liest &#8211; sei dies Zeitungen, B&#252;cher oder Internetseiten.</strong><span id="more-187"></span><br />
Das ist an und f&#252;r sich vern&#252;nftig. Hintergrundinformationen findet man nach wie vor haupts&#228;chlich in Fachzeitschriften, Qualit&#228;tszeitungen und B&#252;chern. Auch ist die Aufl&#246;sung dieser Ger&#228;te mittlerweile so gut, dass das Argument nicht mehr zieht, Bildschirmmedien h&#228;tten gegen&#252;ber der Printmedien eine weit schlechtere Aufl&#246;sung. </p>
<p>Meine Beobachtungen zeigen aber ein anderes Bild, als das oben genannte Verkaufsargument vorgibt. Wenn eine sicher 50-j&#228;hrige Frau auf dem Ger&#228;t w&#228;hrend eines Referats mindestens mit einem Finger, Auge und Ohr im Videospiel Sims3 virtuell G&#228;ste in einem Restaurant bei Laune h&#228;lt, so stimmt mich das nachdenklich. Umso mehr, wenn es sich dabei um eine 180 Franken teure Fachtagung zum Thema Staat und Demokratie handelt, an der sie sp&#228;ter auch mitdiskutiert. Das ist zwar ein Extrembeispiel, aber kein Einzelfall. Egal, ob im Flugzeug, Zug oder auf der Treppe zum Perron: Auf den Bildschirmen l&#228;uft meist entweder ein Film, ein Videospiel oder eine Internetseite. Wenn dann doch eine Zeitung auf dem Bildschirm zu sehen ist, so werden die Artikel nicht nicht zu Ende gelesen, sondern vielfach h&#246;chstens &#252;berflogen oder bis zur Mitte gelesen.</p>
<p>Auch Bildschirmmedien machen aus Lesemuffeln keine Leseratten. Wenn, dann ist eher das Gegenteil der Fall. Man wendet seine Zeit Spielereien zu, die einem dann f&#252;r Sinnvolleres fehlt. Was daraus folgt sind eine Atomisierung des Aufmerksamkeitsbudgets sowie ein Ungleichgewicht zu Gunsten von Unterhaltung und zu Lasten von Information. </p>
<p>Der emeritierte Professor f&#252;r Medienp&#228;dagogik am Institut f&#252;r Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universit&#228;t Z&#252;rich, Prof. Dr. Christian Doelker, sieht in der Flut der M&#246;glichkeiten an Ablenkung gar einen evolution&#228;ren R&#252;ckschritt. So schreibt er in seinem Essay <em>Der Meidenkonsument und das Mehr</em>:  </p>
<blockquote><p>Der spanische Philosoph José Ortega y Gasset, vor allem bekannt durch die 1931 erschienene Publikation „Der Aufstand der Massen“, beschreibt in einem etwas sp&#228;ter erschienenen Essay Beobachtungen vor einem Affengehege. Ihm f&#228;llt auf, dass diese behenden Gesch&#246;pfe „best&#228;ndig aufmerksam und in dauernder Unruhe sind, dass sie alles beobachten und auf alles h&#246;ren, was in ihrer N&#228;he vorgeht, dass sie unerm&#252;dlich auf ihre Umgebung aufpassen.“ </p>
<p>Man kann nicht umhin, eine Verbindungslinie zu einem typischen zeitgem&#228;ssen Mediennutzungsverhalten herzustellen. Medienterminologisch liesse sich n&#228;mlich sagen: die von Ortega beschriebenen Affen sind st&#228;ndig „auf Empfang“.</p></blockquote>
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		<title>Ganoven im Netz</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/ganoven-im-netz</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Nov 2010 12:20:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
<category>Betrug</category><category>Internet Betrug</category><category>Internetpolizei</category><category>Internetrecht</category><category>Konsumentenschutz</category><category>Sammelklagen</category><category>Spam</category>
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		<description><![CDATA[Auf vielen, an und f&#252;r sich einigermassen seri&#246;sen Internetseiten sind Angebote verlinkt, die sich bei genauerer Betrachtung als betr&#252;gerisch herausstellen. Adressensammler sind hierbei noch die harmloseste Kategorie. Angesichts der Zunahme der kriminellen Aktivit&#228;ten im Internet, stellt sich die Frage nach einer Internet-Polizei. Auch griffigere rechtliche Grundlagen w&#228;ren angebracht, etwa der M&#246;glichkeit von Sammelklagen, wie es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf vielen, an und f&#252;r sich einigermassen seri&#246;sen Internetseiten sind Angebote verlinkt, die sich bei genauerer Betrachtung als betr&#252;gerisch herausstellen.</strong><span id="more-183"></span> Adressensammler sind hierbei noch die harmloseste Kategorie. Angesichts der Zunahme der kriminellen Aktivit&#228;ten im Internet, stellt sich die Frage nach einer Internet-Polizei. Auch griffigere rechtliche Grundlagen w&#228;ren angebracht, etwa der M&#246;glichkeit von Sammelklagen, wie es sie in Deutschland und &#214;sterreich gibt. Im Grunde ist es die Frage, ob der Staat nicht in der Pflicht ist, seine B&#252;rger vor solchen Machenschaften zu sch&#252;tzen. Auf der anderen Seite tut Aufkl&#228;rung Not. Die B&#252;rger sollten auch fl&#228;chendeckend dar&#252;ber informiert werden (beispielsweise durch eine nationale Kampagne des Konsumentenschutzes), wie sie durch eine kurze Recherche derlei Angebote enttarnen k&#246;nnen.</p>
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		<title>Das Weblog – zwischen Gegen&#246;ffentlichkeit und Karaoke-Journalismus</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 10:22:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
<category>formale Medienaspekte</category><category>gegenöffentlichkeit</category><category>Inhalte</category><category>Karaoke Journalismus</category><category>Weblog</category>
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		<description><![CDATA[Ein paar Gedanken zu Form und Inhalt von Weblogs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An Weblogs l&#228;sst sich der Unterschied zwischen der formalen und inhaltlichen Komponente der Kommunikation sch&#246;n aufzeigen.</strong><span id="more-17"></span></p>
<p>Ist die Form von Weblogs, Podcasts und Konsorten grunds&#228;tzlich wie geschaffen zur freien Meinungs&#228;usserung und Diskussion, so sind viele der Inhalte von einer Qualit&#228;t, die mit &#8220;Karaoke-Journalismus&#8221; treffend umschrieben ist. Hier offenbart sich die Fl&#252;chtigkeit, mit der unsereins seine Meinung kund tut – erneut in Form <em>(Rechtschreibung / Sprachstil / Struktur)</em> und Inhalt <em>(Allseitigkeit / Recherche / Pr&#228;gnanz)</em>.</p>
<ol>Drei gute Gr&#252;nde, die f&#252;r das Weblog sprechen:</p>
<li>Wer Zeit und Musse hat, kann mit wenigen Mitteln selbst ein Weblog er&#246;ffnen. Dadurch, dass Weblogs keine hohen Publikationsh&#252;rden aufweisen, kommen Themen zur Sprache, die von Presse, TV und Radio vernachl&#228;ssigt oder gar nicht erst aufgegriffen werden.</li>
<li>Man ist im Internet viel freier, was die Selektion und Themensetzung betrifft. Man kann uninteressante Blogs links liegen lassen, beziehungsweise gezielt jene ansteuern, auf die das Gegenteil zutrifft.</li>
<li>Meistens besteht die M&#246;glichkeit, Feeback in Form von Kommentaren und Erg&#228;nzugen zu platzieren.</li>
</ol>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.infosociety.ch/site/attachdb/show.asp?id_attach=1017" title="&#214;ffnet PDF in neuem Fenster" class="pdf" target=" blank">Neue Web-Dienste – neuer Journalismus?</a></li>
<li><a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/001676.html" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" target=" blank">Eine schiefe Kolumne (Thema: Journalistisches Selbstverst&#228;ndnis in Zeiten von Weblogs und Gratiszeitungen)</a></li>
<li><a href="http://www.readers-edition.de/2007/05/02/klicks-quoten-reizwoerter-wie-das-web-den-journalismus-veraendert-ausblick/" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" target="_blank">Erkenntnisse einer Arbeit zum Thema Online-Journalismus Weblog und klassischer Journalismus</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Verlernt, Ziel und Tempo selbst zu bestimmen</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/verlernt-das-tempo-zu-bestimmen</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 10:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medienpsychologin Hertha Sturm hat in ihren Arbeiten vom «Entlanghangeln an Bildern» beim Fernsehen gesprochen, wenn die Schnitte und Themenspr&#252;nge zu kurz aufeinander folgen. Es ist das Resultat einer schlechten Dramaturgie, der die n&#246;tigen «Halbsekunden» fehlen. Zuschauer sind auf Pausen angewiesen, damit sie dazu- und mitdenken k&#246;nnen. Die Metapher des «Entlanghangelns» f&#252;r die innere Reaktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Medienpsychologin Hertha Sturm hat in ihren Arbeiten vom «Entlanghangeln an Bildern» beim Fernsehen gesprochen, wenn die Schnitte und Themenspr&#252;nge zu kurz aufeinander folgen. Es ist das Resultat einer schlechten Dramaturgie, der die n&#246;tigen «Halbsekunden» fehlen. Zuschauer sind auf Pausen angewiesen, damit sie dazu- und mitdenken k&#246;nnen. Die Metapher des «Entlanghangelns</strong><strong>»</strong><strong> f&#252;r die innere Reaktion auf unzureichende Wahrnehmungszeit («fehlende Halbsekunde») kann auf das Internet angewandt werden.</strong> <strong><span id="more-38"></span></strong></p>
<p>Eifrig wird verlinkt, was verlinkt werden kann – Motto: «Hauptsache nie langweilig». Der Nutzer hangelt sich in der Folge von Link zu Link, von Seite zu Seite, greift hier einen Abschnitt, dort ein Bild, hier ein Filmchen, dort einen Podcast, alles meist fl&#252;chtig, das wenigste ganz und oft eher zuf&#228;llig als informationsorientiert. Kommt hinzu, dass viele Nutzer den wichtigen Inhalten auf dem Bildschirm nicht die volle Aufmerksamkeit schenken. Die Ursachen daf&#252;r sind vielf&#228;ltig (eine neue E-Mail, eine aufmerksamkeitshaschende Flashanimation).</p>
<p>Im Endeffekt sind ist man danach nicht wirklich informationsreicher sondern zeit&#228;rmer. Die Nutzer fokussieren nicht, sie surfen vielmehr an den Themen vorbei.</p>
<p><strong>Was fehlt sind erlernte Umgangsformen</strong><br />
Im Gegensatz zum Fernsehen k&#246;nnen wir theoretisch selbst steuern, wie sorgf&#228;ltig und weit wir Texte lesen, bevor wir zum n&#228;chsten Link springen und welche Seiten wir anklicken.</p>
<p>Das Problem ist nur, dass meist das Bewusstsein daf&#252;r fehlt, dass informationsorientierte Internetnutzung ein hohes Mass an Disziplin und Konzentration erfordert.</p>
<hr /><strong><br />
</strong></p>
<h4><strong>Weiterf&#252;hrende Links</strong></h4>
<ul>
<li><strong><a class="pdf" title="&#214;ffnet PDF-Dokument in neuem Fenster" href="http://www.medienpaed.com/14/schuegraf0712.pdf" target="_blank">Das Surfgramm als grafische Darstellung von Surfwegen im Internet (Beschreib einer qualitativen Forschungsmethode &#8211; Quelle: Zeitschrift Medienp&#228;dagogik / Themenheft Nr. 14: Qualitative Forschung in der Medienp&#228;dagogik)</a></strong></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Fahrstuhlmusik – die neue Unsitte in Podcasts</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 09:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>
<category>dramaturgie</category><category>mediendidaktik</category><category>Medienkritik</category><category>medienpädagogik</category><category>podcast</category><category>podcasts</category><category>richitg podcasten</category><category>web2.0</category>
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		<description><![CDATA[Wenn Podcasts und Videocasts unter dem Label «Medienp&#228;dagogik» auf die Menschen los gelassen werden, die gegen jede Vernunftsregel der Dramaturgie verstossen, dann l&#228;uten bei einem ehemaligen Radiomenschen wie mir alle Alarmglocken. Mit dem Unterlegen von Hintergrundmusik werden die Inhalte zur Nebensache degradiert. Die Musik st&#246;rt die Konzentration auf das, was gesagt wird, massiv. Nat&#252;rlich kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Podcasts und Videocasts unter dem Label «Medienp&#228;dagogik» auf die Menschen los gelassen werden, die gegen jede Vernunftsregel der Dramaturgie verstossen, dann l&#228;uten bei einem ehemaligen Radiomenschen wie mir alle Alarmglocken.</strong><span id="more-24"></span></p>
<p>Mit dem Unterlegen von Hintergrundmusik werden die Inhalte zur Nebensache degradiert. Die Musik st&#246;rt die Konzentration auf das, was gesagt wird, massiv.</p>
<p>Nat&#252;rlich kann man argumentieren, dass es im Interesse der Vielfalt ist, wenn es auch solche Formen gibt, und man mit diesem freien Medium experimentieren und Spass haben soll.</p>
<p>Die Zeit der Menschen jedoch ist begrenzt. Die Zahl der verf&#252;gbaren Medienimpulse nimmt von Sekunde zu Sekunde zu.</p>
<p>Wer den H&#246;rern einen Podcast bietet, in dem man zwar &#252;ber 20 Minuten nicht auf den Punkt kommt, daf&#252;r aber das Gerede mit gen&#252;sslich pl&#228;tschender Fahrstuhlmusik ertr&#228;glicher macht, der verschwendet die Zeit von andern Menschen. Dies f&#252;hrt in der Regel dazu, dass sich die Nutzer betrogen f&#252;hlen, sobald sie den Zeitraub entdecken, und sich vom Unternehmen oder dem Produzenten abwenden.</p>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" href="http://wiki.podcast.de" target="_blank">Wiki zum Thema Podcasting</a></li>
<li><a title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" href="http://www.tlm-funkwerk.de/service/handout.htm" target="_blank">Radioschnellkurs von Radio Funkwerk</a></li>
</ul>
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