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	<title>blogmedia &#187; Medienkritik</title>
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	<description>Medienkritik</description>
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		<title>Internet &amp; TV: Momos graue M&#228;nner</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 17:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwirkung]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die durchschnittlichen Mediennutzer verbringen heute viel Zeit mit elektronischen Medien. Und &#252;berall herrscht Ablenkung. Etwas traurig ist dies, wenn man bedenkt, was man mit der in elektronische Medien gesteckten Zeit alles anfangen k&#246;nnte. &#8220;Dass man das Wichtige vom Unwichtigen nicht mehr auseinanderhalten kann, ist das Merkmal der digitalen Medien&#8221;, sagt der Neurobiologe Prof. Gerald H&#252;ther.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die durchschnittlichen Mediennutzer verbringen heute viel Zeit mit elektronischen Medien. Und &#252;berall herrscht Ablenkung. Etwas traurig ist dies, wenn man bedenkt, was man mit der in elektronische Medien gesteckten Zeit alles anfangen k&#246;nnte.</strong></p>
<p><span id="more-274"></span></p>
<p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/153972/index.html"><br />
</a></p>
<blockquote><p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/153972/index.html" target="_blank" title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster">&#8220;Dass man das Wichtige vom Unwichtigen nicht mehr auseinanderhalten  kann, ist das Merkmal der digitalen Medien&#8221;, sagt der Neurobiologe Prof.  Gerald H&#252;ther.<br />
</a></p></blockquote>
<p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/153972/index.html"> </a></p>
<p><a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/153972/index.html"></a></p>
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		<title>iPad &amp; Co. &#8211; man k&#246;nnte darauf lesen</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/wenn-sie-taeten-was-sie-wollten</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 14:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[iPad &#038; Co. werden als Ger&#228;te angepriesen (und mitunter gekauft), auf denen man vor allem auch liest &#8211; sei dies Zeitungen, B&#252;cher oder Internetseiten. Das ist an und f&#252;r sich vern&#252;nftig. Hintergrundinformationen findet man nach wie vor haupts&#228;chlich in Fachzeitschriften, Qualit&#228;tszeitungen und B&#252;chern. Auch ist die Aufl&#246;sung dieser Ger&#228;te mittlerweile so gut, dass das Argument [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>iPad &#038; Co. werden als Ger&#228;te angepriesen (und mitunter gekauft), auf denen man vor allem auch liest &#8211; sei dies Zeitungen, B&#252;cher oder Internetseiten.</strong><span id="more-187"></span><br />
Das ist an und f&#252;r sich vern&#252;nftig. Hintergrundinformationen findet man nach wie vor haupts&#228;chlich in Fachzeitschriften, Qualit&#228;tszeitungen und B&#252;chern. Auch ist die Aufl&#246;sung dieser Ger&#228;te mittlerweile so gut, dass das Argument nicht mehr zieht, Bildschirmmedien h&#228;tten gegen&#252;ber der Printmedien eine weit schlechtere Aufl&#246;sung. </p>
<p>Meine Beobachtungen zeigen aber ein anderes Bild, als das oben genannte Verkaufsargument vorgibt. Wenn eine sicher 50-j&#228;hrige Frau auf dem Ger&#228;t w&#228;hrend eines Referats mindestens mit einem Finger, Auge und Ohr im Videospiel Sims3 virtuell G&#228;ste in einem Restaurant bei Laune h&#228;lt, so stimmt mich das nachdenklich. Umso mehr, wenn es sich dabei um eine 180 Franken teure Fachtagung zum Thema Staat und Demokratie handelt, an der sie sp&#228;ter auch mitdiskutiert. Das ist zwar ein Extrembeispiel, aber kein Einzelfall. Egal, ob im Flugzeug, Zug oder auf der Treppe zum Perron: Auf den Bildschirmen l&#228;uft meist entweder ein Film, ein Videospiel oder eine Internetseite. Wenn dann doch eine Zeitung auf dem Bildschirm zu sehen ist, so werden die Artikel nicht nicht zu Ende gelesen, sondern vielfach h&#246;chstens &#252;berflogen oder bis zur Mitte gelesen.</p>
<p>Auch Bildschirmmedien machen aus Lesemuffeln keine Leseratten. Wenn, dann ist eher das Gegenteil der Fall. Man wendet seine Zeit Spielereien zu, die einem dann f&#252;r Sinnvolleres fehlt. Was daraus folgt sind eine Atomisierung des Aufmerksamkeitsbudgets sowie ein Ungleichgewicht zu Gunsten von Unterhaltung und zu Lasten von Information. </p>
<p>Der emeritierte Professor f&#252;r Medienp&#228;dagogik am Institut f&#252;r Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universit&#228;t Z&#252;rich, Prof. Dr. Christian Doelker, sieht in der Flut der M&#246;glichkeiten an Ablenkung gar einen evolution&#228;ren R&#252;ckschritt. So schreibt er in seinem Essay <em>Der Meidenkonsument und das Mehr</em>:  </p>
<blockquote><p>Der spanische Philosoph José Ortega y Gasset, vor allem bekannt durch die 1931 erschienene Publikation „Der Aufstand der Massen“, beschreibt in einem etwas sp&#228;ter erschienenen Essay Beobachtungen vor einem Affengehege. Ihm f&#228;llt auf, dass diese behenden Gesch&#246;pfe „best&#228;ndig aufmerksam und in dauernder Unruhe sind, dass sie alles beobachten und auf alles h&#246;ren, was in ihrer N&#228;he vorgeht, dass sie unerm&#252;dlich auf ihre Umgebung aufpassen.“ </p>
<p>Man kann nicht umhin, eine Verbindungslinie zu einem typischen zeitgem&#228;ssen Mediennutzungsverhalten herzustellen. Medienterminologisch liesse sich n&#228;mlich sagen: die von Ortega beschriebenen Affen sind st&#228;ndig „auf Empfang“.</p></blockquote>
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		<title>Merz, Polanski, Kachelmann, Rappaz &#8211; Spiel mit der &#246;ffentlichen Meinung</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/polanski-die-oeffentliche-meinung-ist-nicht-gefragt</link>
		<comments>http://www.blogmedia.ch/blog/polanski-die-oeffentliche-meinung-ist-nicht-gefragt#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 21:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Massenmedien Richter spielen und mit der &#246;ffentlichen Meinung jonglieren, ist dies gef&#228;hrlich. In einer Gesellschaft gibt es verschiedene Systeme. Das Informationssystem hat die Aufgabe Informationen zu verbreiten, wenn sie einen hohen Nachrichtenwert besitzen. Der Wert einer Information besteht aus zwei Teilen: 1. Relevanz und 2. Aktualit&#228;t. Was in neuerer Zeit allerdings geschieht ist, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Massenmedien Richter spielen und mit der &#246;ffentlichen Meinung jonglieren, ist dies gef&#228;hrlich.</strong><br />
<span id="more-122"></span></p>
<p>In einer Gesellschaft gibt es verschiedene Systeme. Das Informationssystem hat die Aufgabe Informationen zu verbreiten, wenn sie einen hohen Nachrichtenwert besitzen. Der Wert einer Information besteht aus zwei Teilen: 1. Relevanz und 2. Aktualit&#228;t.</p>
<p>Was in neuerer Zeit allerdings geschieht ist, dass die Medienmacher aktiv an der Relevanz eines Themas schrauben, um Pr&#228;senz als Meinungsf&#252;hrer zu markieren und dadurch ihr Medium besser zu positionieren. Dabei wird versucht, einen Skandal mit mehr Details aufzupumpen, was einer Boulevardisierung der &#246;ffentlichen Meinung gleich kommt. Dem Publikum wird mit der steten Pr&#228;senz eines Themas vorgegaukelt, es sei besonders relevant. Man sch&#228;mt sich fast, wenn man sich zu diesem Thema keine Meinung gebildet hat.</p>
<p>Das Problem ist, dass die &#246;ffentliche Meinung die Macht hat, in das Rechtssystem oder das politische System einzugreifen. Das Aufzeigen von Missst&#228;nden ist zwar eine wichtige Aufgabe der Medien und tr&#228;gt zum Funktionieren einer Demokratie bei. Der Primeur-Druck, der beim Aufbau solcher Skandal-Wellen herrscht, birgt aber die Gefahr, dass Halbwahrheiten verbreitet werden, die f&#252;r den Betroffenen fatale Folgen haben k&#246;nnen. Die Entlassung des Botschafters Thomas Borer ist nur ein Beispiel. Auch das Herausl&#246;sen des Indianer-Vergleichs von Peer Steinbr&#252;ck aus dem Zusammenhang (er verwies auf einen milit&#228;rgeschichtlichen Schachzug, wodurch sich Indianer vor einer Kavalerie f&#252;rchteten, die es gar nicht gab &#8211; <a href="http://www.rhetorik.ch/Aktuell/09/03_15/index.html" target="_blank" title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster">sinnbildlich f&#252;r die schwarze Liste </a>) hatte regelrechte Hasstiraden gegen den ehemaligen deutschen Finanzminister zur Folge. </p>
<p>Es ist ein gef&#228;hrliches Spiel, das die Medie da treiben. Beherrschen Interessensgruppen oder Einzelpersonen das Spiel mit der &#246;ffentlichen Meinung, k&#246;nnen ihnen unbequeme Politiker innert k&#252;rzester Zeit entmachtet werden.</p>
<p>M&#252;ndige B&#252;rger sollten derartige Spiele durchschauen (lernen) und sich von dieser Art der aufgezwungen Meinungsmache emanzipieren. Denn den Stil eines Mediums steuert man &#252;ber die H&#228;nde, die es f&#252;ttern und &#252;ber Feedback-Kan&#228;le wie Leserbriefe oder Online-Kommentare.</p>
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		<title>Gewalt am Bildschirm, Gewalt im Hirn</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/gewalt-am-bildschirm-gewalt-im-hirn</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 17:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwirkung]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer hat nach seinem Vortrag «Lernen mit Gef&#252;hl; Gehirnforschung, Emotion und Lernprozesse» die Frage beantwortet, ob Bildschirme auch Wissensvermittler sein k&#246;nnen. Er meinte sinngem&#228;ss, man k&#246;nne Bildschirmmedien durchaus als Lernmedien einsetzen. Gleichzeitig beklagte Spitzer, dass der gr&#246;sste Teil des von Bildschirmmedien Gelernten intentionale Inhalte (Werbung, Propaganda oder sonstige Beeinflussung) oder fiktionale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer hat nach seinem Vortrag «Lernen mit Gef&#252;hl; Gehirnforschung, Emotion und Lernprozesse» die Frage beantwortet, ob Bildschirme auch Wissensvermittler sein k&#246;nnen.</strong><span id="more-98"></span> Er meinte sinngem&#228;ss, man k&#246;nne Bildschirmmedien durchaus als Lernmedien einsetzen. Gleichzeitig beklagte Spitzer, dass der gr&#246;sste Teil des von Bildschirmmedien Gelernten intentionale Inhalte (Werbung, Propaganda oder sonstige Beeinflussung) oder fiktionale Inhalte (z.B. Gewalt oder andere falsche Verhaltensmuster) seien. Denn Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen von massenmedial verbreiteten Inhalten – auch wenn es sich nicht um Lerninhalte handelt. Analog zu Paul Watzlawiks <em>Man kann nicht nicht kommunizieren</em>, kann man gem&#228;ss Spitzer <em>nicht nicht lernen</em>. </p>
<p>Bis zum 18. Lebensjahr habe man heutzutage, so Spitzer, &#252;ber Bildschirmmedien durchschnittlich 20 000 Gewalttaten gesehen und dabei gelernt:</p>
<ul>
<li> Gewalt tut mir nicht weh/betrifft immer die andern</li>
<li>Gewalt ist ein legitimes Mittel der Guten gegen die B&#246;sen</li>
</ul>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><em>(Quelle: Manfred Spitzers Vortrag «Lernen mit Gef&#252;hl; Gehirnforschung, Emotion und Lernprozesse», Mittwoch, 6. Mai 2009, Kantonsschule Heerbrugg)</em></p>
</blockquote>
<p>Mediale Gewalt ist mit Sicherheit kein derart harmloser Faktor, wie die Unterhaltungsindustrie uns seit Jahren weiss machen will.</p>
<p>Dass medial erlebte Gewalt einen unmittelbaren Nachhall in die Realit&#228;t hat, wiesen die Psychologen Brad Bushman und Craig Anderson in einem <a class="pdf" title="&#214;ffnet PDF in neuem Fenster" href="http://www.wissenschaft-online.de/artikel/993332" target="_blank">Experiment (siehe S. 9 des PDFs)</a> nach. Die beiden Experimente, in denen die Probanden auf ihre Hilfsbereitschaft hin untersucht wurden, zeigten, dass die Abstumpfung durch Gewalt in den Medien unser t&#228;gliches Hilfeverhalten beeinflusst.<br />
Die Probanden, die 20 Minuten lang ein «Pr&#252;gelspiel» gespielt hatten, brauchten im Schnitt &#252;ber eine Minute, bis in eine vermeinlich echte Schl&#228;gerei eingriffen, die von Schauspielern vorget&#228;uscht wurde. Die Probanden jener Gruppe, die sich mit Geschicklichkeitsspielen vergn&#252;gt hatte, eilte im Schnitt bereits nach 16 Sekunden zu Hilfe.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Weblog – zwischen Gegen&#246;ffentlichkeit und Karaoke-Journalismus</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/das-weblog-zwischen-gegenoeffentlichkeit-und-karaoke-journalismus</link>
		<comments>http://www.blogmedia.ch/blog/das-weblog-zwischen-gegenoeffentlichkeit-und-karaoke-journalismus#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 10:22:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
<category>formale Medienaspekte</category><category>gegenöffentlichkeit</category><category>Inhalte</category><category>Karaoke Journalismus</category><category>Weblog</category>
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		<description><![CDATA[Ein paar Gedanken zu Form und Inhalt von Weblogs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An Weblogs l&#228;sst sich der Unterschied zwischen der formalen und inhaltlichen Komponente der Kommunikation sch&#246;n aufzeigen.</strong><span id="more-17"></span></p>
<p>Ist die Form von Weblogs, Podcasts und Konsorten grunds&#228;tzlich wie geschaffen zur freien Meinungs&#228;usserung und Diskussion, so sind viele der Inhalte von einer Qualit&#228;t, die mit &#8220;Karaoke-Journalismus&#8221; treffend umschrieben ist. Hier offenbart sich die Fl&#252;chtigkeit, mit der unsereins seine Meinung kund tut – erneut in Form <em>(Rechtschreibung / Sprachstil / Struktur)</em> und Inhalt <em>(Allseitigkeit / Recherche / Pr&#228;gnanz)</em>.</p>
<ol>Drei gute Gr&#252;nde, die f&#252;r das Weblog sprechen:</p>
<li>Wer Zeit und Musse hat, kann mit wenigen Mitteln selbst ein Weblog er&#246;ffnen. Dadurch, dass Weblogs keine hohen Publikationsh&#252;rden aufweisen, kommen Themen zur Sprache, die von Presse, TV und Radio vernachl&#228;ssigt oder gar nicht erst aufgegriffen werden.</li>
<li>Man ist im Internet viel freier, was die Selektion und Themensetzung betrifft. Man kann uninteressante Blogs links liegen lassen, beziehungsweise gezielt jene ansteuern, auf die das Gegenteil zutrifft.</li>
<li>Meistens besteht die M&#246;glichkeit, Feeback in Form von Kommentaren und Erg&#228;nzugen zu platzieren.</li>
</ol>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.infosociety.ch/site/attachdb/show.asp?id_attach=1017" title="&#214;ffnet PDF in neuem Fenster" class="pdf" target=" blank">Neue Web-Dienste – neuer Journalismus?</a></li>
<li><a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/001676.html" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" target=" blank">Eine schiefe Kolumne (Thema: Journalistisches Selbstverst&#228;ndnis in Zeiten von Weblogs und Gratiszeitungen)</a></li>
<li><a href="http://www.readers-edition.de/2007/05/02/klicks-quoten-reizwoerter-wie-das-web-den-journalismus-veraendert-ausblick/" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" target="_blank">Erkenntnisse einer Arbeit zum Thema Online-Journalismus Weblog und klassischer Journalismus</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Weizenbaum und seine Kritik</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 12:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blogmedia.ch/blog/weizenbaum-und-seine-kritik</guid>
		<description><![CDATA[Joseph Weizenbaum, ein Pionier der Computerforschung und Kritiker der blinden Computereuphorie, ist am 7. M&#228;rz 2008 gestorben. Seine Kritik bleibt der Nachwelt hoffentlich erhalten. In einem Beitrag f&#252;r die S&#252;ddeutsche Zeitung, den er anl&#228;sslich seines Geburtstags verfasste, schrieb Joseph Weizenbaum: &#8220;Die h&#246;chste Priorit&#228;t der Schule ist es, den Sch&#252;lern ihre eigene Sprache beizubringen, so dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Joseph Weizenbaum, ein Pionier der Computerforschung und Kritiker der blinden Computereuphorie, ist am 7. M&#228;rz 2008 gestorben. Seine Kritik bleibt der Nachwelt hoffentlich erhalten. </strong><span id="more-42"></span></p>
<p>In einem Beitrag f&#252;r die S&#252;ddeutsche Zeitung, den er anl&#228;sslich seines Geburtstags verfasste, schrieb Joseph Weizenbaum:</p>
<blockquote><p><cite>&#8220;Die h&#246;chste Priorit&#228;t der Schule ist es, den Sch&#252;lern ihre eigene Sprache beizubringen, so dass sie sich klar und deutlich artikulieren k&#246;nnen: in ihrer stillen Gedankenwelt ebenso wie m&#252;ndlich und schriftlich. Wenn sie das k&#246;nnen, dann k&#246;nnen sie auch kritisch denken und die Signale, mit denen sie ihre Welt &#252;berflutet, kritisch interpretieren. Wenn sie das nicht k&#246;nnen, dann werden sie ihr ganzes Leben lang Opfer der Klischees und Schablonen sein, die die Massenmedien aussch&#252;tten.</cite></p></blockquote>
<blockquote><p> Quelle: St. Galler Tagblatt, 8. M&#228;rz 2008, S.30.</p></blockquote>
<p><strong>Aschenputtel Fernsehen und Prinzessin Multimedia</strong><br />
Der Computer hat als Vermittler von Information einen seri&#246;seren Ruf als das Medium Fernsehen mit seinen fl&#252;chtigen Inhalten. Im Alltagsgebrauch, stehen Computer, insbesondere das Internet als Massenmedium, dem Fernsehen in wenig nach. Ungen&#252;gende Qualit&#228;t der Inhalte und schlechte Darstellung dominieren. Wenn Medienanalphabeten Medientexte verfassen, kann man sich ausrechnen, was dabei heraus kommt.<br />
Oder in den Worten von Weizenbaum:</p>
<blockquote><p><cite> Wir d&#252;rfen nicht vergessen, dass das Internet mittlerweile ein Massenmedium ist. Und es scheint beinahe ein Naturgesetz zu sein, dass jedes Massenmedium zu f&#252;nfundneunzig Prozent Unsinn produziert. [...] Es ist immer dasselbe: Am Anfang waren mit den Massenmedien &#8211; Radio, Fernsehen &#8211; W&#252;nsche, Visionen und Hoffnungen verbunden. Man war allgemein optimistisch, sogar euphorisch. Man erwartete beispielsweise, dass die allgemeine BIldung der Menschen verbessert w&#252;rde.</cite></p></blockquote>
<blockquote><p> Quelle: Weizenbaum, Joseph: Wo sind die Inseln der Vernunft im Cyberstrom. Auswege aus der programmierten Gesellschaft. Herder Verlag, Freiburg/Basel/Wien 2006.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Liebe dumme Leser, ihr wollt es doch so!</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/ihr-wollt-es-doch-so</link>
		<comments>http://www.blogmedia.ch/blog/ihr-wollt-es-doch-so#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 May 2007 09:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
<category>Boulevard Medien</category><category>Leserzahlen</category><category>Quoten</category><category>Verdummung</category>
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		<description><![CDATA[Es ist eine Frechheit, dass sich Medienmacher wie Verleger erdreisten, die Schuld an ihrem langweiligen Einheitskurs und der Boulevardisierung ihrer Programme auf die Leser, H&#246;rer und Zuschauer abzuw&#228;lzen. Eine Journalistin schrieb in der Weltwoche vom 26. April 2007: «Der mediale Alltag lehrt uns, dass die meisten Journalistinnen und Journalisten l&#228;ngst nicht mehr entlang ihren &#220;berzeugungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist eine Frechheit, dass sich Medienmacher wie Verleger erdreisten, die Schuld an ihrem langweiligen Einheitskurs und der Boulevardisierung ihrer Programme auf die Leser, H&#246;rer und Zuschauer abzuw&#228;lzen. </strong><span id="more-29"></span></p>
<p>Eine Journalistin schrieb in der Weltwoche vom 26. April 2007:</p>
<blockquote><p>«Der mediale Alltag lehrt uns, dass die meisten Journalistinnen und Journalisten l&#228;ngst nicht mehr entlang ihren &#220;berzeugungen schreiben, sondern sich immer mehr an den Bed&#252;rfnissen einer Leserschaft orientieren, deren Denkbereitschaft dramatisch abnimmt und f&#252;r die sich die Qualit&#228;t eines Mediums nicht an der Art der Behandlung politischer Themen misst, sondern am Unterhaltungswert.»</p></blockquote>
<p>Hallo!? Demn&#228;chst verk&#252;nden dann wohl auch die Gesch&#228;ftsleitungen der grossen Fastfood-Konzerne mit Tr&#228;nen in den Augen, dass sie eigentlich immer schon lieber Feinschmeckerlokale mit einem Angebot an gesunder Kost er&#246;ffnet h&#228;tten, aber der P&#246;bel damit leider nichts anzufangen wisse.</p>
<p>Weiter schreibt sie:</p>
<blockquote><p>«Unterst&#252;tzt wird diese Entwicklung durch 20-Minuten-Zeitungen, die man in f&#252;nf Minuten gelesen hat, oder durch die Fernsehprogramme, die sich gegenw&#228;rtig in einem so rasanten Tempo nach unten nivellieren, dass bereits das schwarze Loch erkennbar ist.»</p></blockquote>
<p>20 Minuten unterst&#252;tzt diese Entwicklung nicht, sondern hat eine Marktl&#252;cke besetzt. Es ist eine Pendlerzeitung, hat als solche durchaus ihre Berechtigung und wird von den meisten Menschen auch nicht als Tageszeitungsersatz gelesen.</p>
<p>Meiner Meinung und Erfahrung nach gehen H&#246;rer, Leser und Zuschauer durchaus pragmatisch mit den Medienprodukten um. Sie haben gelernt, das alles nicht so ernst zu nehmen, was geschrieben, gesendet und ausgestrahlt wird. Ich glaube sogar, dass sich viele insgeheim schon lange w&#252;nschen, die Medienmacher m&#246;chten wieder mehr auf Qualit&#228;t setzen. Dass sich dies (noch) nicht in H&#246;rer-, Zuschauer-, und Leserzahlen zeigt, daran und maximal daran sind die Medienkonsumenten selbst schuld.</p>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" href="http://www.medienspiegel.ch/archives/001676.html" target=" blank">Eine schiefe Kolumne (Thema: Journalistisches Selbstverst&#228;ndnis in Zeiten von Weblogs und Gratiszeitungen)</a></li>
<li><a title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" href="http://www.readers-edition.de/2007/05/02/klicks-quoten-reizwoerter-wie-das-web-den-journalismus-veraendert-ausblick/" target="_blank">Auszug aus einer Arbeit zum Thema Online-Journalismus, Weblog und klassischer Journalismus</a></li>
<li><a title="&#214;ffnet Weblog in neuem Fenster" href="http://www.perlentaucher.de/artikel/3899.html" target="_blank">Weblogbeitrag zum Thema &#8220;&#220;berlebt der Journalismus den Markt&#8221;</a></li>
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		<title>Fahrstuhlmusik – die neue Unsitte in Podcasts</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 09:48:44 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>
<category>dramaturgie</category><category>mediendidaktik</category><category>Medienkritik</category><category>medienpädagogik</category><category>podcast</category><category>podcasts</category><category>richitg podcasten</category><category>web2.0</category>
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		<description><![CDATA[Wenn Podcasts und Videocasts unter dem Label «Medienp&#228;dagogik» auf die Menschen los gelassen werden, die gegen jede Vernunftsregel der Dramaturgie verstossen, dann l&#228;uten bei einem ehemaligen Radiomenschen wie mir alle Alarmglocken. Mit dem Unterlegen von Hintergrundmusik werden die Inhalte zur Nebensache degradiert. Die Musik st&#246;rt die Konzentration auf das, was gesagt wird, massiv. Nat&#252;rlich kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Podcasts und Videocasts unter dem Label «Medienp&#228;dagogik» auf die Menschen los gelassen werden, die gegen jede Vernunftsregel der Dramaturgie verstossen, dann l&#228;uten bei einem ehemaligen Radiomenschen wie mir alle Alarmglocken.</strong><span id="more-24"></span></p>
<p>Mit dem Unterlegen von Hintergrundmusik werden die Inhalte zur Nebensache degradiert. Die Musik st&#246;rt die Konzentration auf das, was gesagt wird, massiv.</p>
<p>Nat&#252;rlich kann man argumentieren, dass es im Interesse der Vielfalt ist, wenn es auch solche Formen gibt, und man mit diesem freien Medium experimentieren und Spass haben soll.</p>
<p>Die Zeit der Menschen jedoch ist begrenzt. Die Zahl der verf&#252;gbaren Medienimpulse nimmt von Sekunde zu Sekunde zu.</p>
<p>Wer den H&#246;rern einen Podcast bietet, in dem man zwar &#252;ber 20 Minuten nicht auf den Punkt kommt, daf&#252;r aber das Gerede mit gen&#252;sslich pl&#228;tschender Fahrstuhlmusik ertr&#228;glicher macht, der verschwendet die Zeit von andern Menschen. Dies f&#252;hrt in der Regel dazu, dass sich die Nutzer betrogen f&#252;hlen, sobald sie den Zeitraub entdecken, und sich vom Unternehmen oder dem Produzenten abwenden.</p>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" href="http://wiki.podcast.de" target="_blank">Wiki zum Thema Podcasting</a></li>
<li><a title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" href="http://www.tlm-funkwerk.de/service/handout.htm" target="_blank">Radioschnellkurs von Radio Funkwerk</a></li>
</ul>
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