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	<title>BlogMedia &#187; Medienkritik</title>
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	<description>Medienkritik</description>
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		<title>Polanski &#8211; die &#246;ffentliche Meinung ist nicht gefragt!</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/polanski-die-oeffentliche-meinung-ist-nicht-gefragt</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 22:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Entwicklungen wie die neueren Skandale, bei welchen die Massenmedien Richter spielen und mit der &#246;ffentlichen Meinung jonglieren, sind gef&#228;hrlich.

In einer Gesellschaft gibt es verschiedene Systeme. Das Informationssystem hat die Aufgabe Informationen zu verbreiten, wenn sie einen hohen Nachrichtenwert besitzen. Der Wert einer Information besteht aus zwei Teilen: 1. Relevanz und 2. Aktualit&#228;t.
Was in neuerer Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entwicklungen wie die neueren Skandale, bei welchen die Massenmedien Richter spielen und mit der &#246;ffentlichen Meinung jonglieren, sind gef&#228;hrlich.</strong><br />
<span id="more-122"></span></p>
<p>In einer Gesellschaft gibt es verschiedene Systeme. Das Informationssystem hat die Aufgabe Informationen zu verbreiten, wenn sie einen hohen Nachrichtenwert besitzen. Der Wert einer Information besteht aus zwei Teilen: 1. Relevanz und 2. Aktualit&#228;t.</p>
<p>Was in neuerer Zeit allerdings geschieht ist, dass die Medienmacher aktiv an der Relevanz eines Themas schrauben, um Pr&#228;senz als Meinungsf&#252;hrer zu zeigen und dadurch ihr Medium besser zu positionieren. St&#228;ndig wird versucht, einen Skandal mit mehr Details aufzupumpen. Dem Publikum wird mit der steten Pr&#228;senz eines Themas vorgegaukelt, es sei besonders relevant. Man sch&#228;mt sich fast, wenn man sich zu diesem Thema keine Meinung gebildet hat.</p>
<p>Das Problem ist, dass die &#246;ffentliche Meinung die Macht hat, in das Rechtssystem und das politische System einzugreifen. Die Entlassung des Botschafters Borer ist nur ein Beispiel.</p>
<p>Es ist ein gef&#228;hrliches Spiel, das die Medien da treiben. Beherrschen Interessensgruppen oder Einzelpersonen das Spiel mit der &#246;ffentlichen Meinung, k&#246;nnen ihnen unbequeme Politiker innert k&#252;rzester Zeit entmachtet werden.</p>
<p>M&#252;ndige B&#252;rger sollten derartige Spiele durchschauen (lernen)  und sich von dieser Art der aufgezwungen Meinungsmache emanzipieren. Denn den Stil eines Mediums steuert man &#252;ber die H&#228;nde, die es f&#252;ttern und &#252;ber Feedback-Kan&#228;le wie Leserbriefe oder Online-Kommentare.</p>
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		<title>Gewalt am Bildschirm, Gewalt im Hirn</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/gewalt-am-bildschirm-gewalt-im-hirn</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 15:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwirkung]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer hat nach seinem Vortrag «Lernen mit Gef&#252;hl; Gehirnforschung, Emotion und Lernprozesse» die Frage beantwortet, ob Bildschirme auch Wissensvermittler sein k&#246;nnen. Er meinte sinngem&#228;ss, man k&#246;nne Bildschirmmedien durchaus als Lernmedien einsetzen. Gleichzeitig beklagte Spitzer, dass der gr&#246;sste Teil des von Bildschirmmedien Gelernten intentionale (Werbung, Propaganda,  oder sonstige Beeinflussung) oder fiktionale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer hat nach seinem Vortrag «Lernen mit Gef&#252;hl; Gehirnforschung, Emotion und Lernprozesse» die Frage beantwortet, ob Bildschirme auch Wissensvermittler sein k&#246;nnen.</strong><span id="more-98"></span> Er meinte sinngem&#228;ss, man k&#246;nne Bildschirmmedien durchaus als Lernmedien einsetzen. Gleichzeitig beklagte Spitzer, dass der gr&#246;sste Teil des von Bildschirmmedien Gelernten intentionale (Werbung, Propaganda,  oder sonstige Beeinflussung) oder fiktionale (z.B. Gewalt falsche Verhaltensmuster) Inhalte seien. Denn Kinder, Jugendliche und Erwachsene lernen von massenmedial verbreiteten Inhalten – auch wenn es sich nicht um Lerninhalte handelt. Unser Gehirn macht da offenbar keinen grossen Unterschied.</p>
<p>Bis zum 18. Lebensjahr habe man heutzutage, so Spitzer, &#252;ber Bildschirmmedien durchschnittlich 20 000 Gewalttaten gesehen und dabei gelernt:</p>
<ul>
<li> Gewalt tut nicht weh</li>
<li>Der T&#228;ter kommt in den meisten F&#228;llen davon</li>
</ul>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><em>(Quelle: Manfred Spitzers Vortrag «Lernen mit Gef&#252;hl; Gehirnforschung, Emotion und Lernprozesse», Mittwoch, 6. Mai 2009, Kantonsschule Heerbrugg)</em></p>
</blockquote>
<p>Nun gibt es Leute, die sagen, mediale Gewalt ist nur ein Faktor unter vielen. Das ist richtig. Sie ist dennoch ein Faktor und mit Sicherheit kein derart harmloser, wie die Unterhaltungsindustrie uns seit Jahren weiss machen will.</p>
<p>Dass medial erlebte Gewalt einen unmittelbaren Nachhall in die Realit&#228;t hat, wiesen die Psychologen Brad Bushman und Craig Anderson in einem <a class="pdf" title="&#214;ffnet PDF in neuem Fenster" href="http://www.wissenschaft-online.de/artikel/993332" target="_blank">Experiment (siehe S. 9 des PDFs)</a> nach. Die beiden Experimente, in denen die Probanden auf ihre Hilfsbereitschaft hin untersucht wurden, zeigten, dass die Abstumpfung durch Gewalt in den Medien unser t&#228;gliches Hilfeverhalten beeinflusst. Jene Gruppe, die ein nach 20 Minuten an einem «Pr&#252;gelspiel», mit einer von Schauspielern vorget&#228;uschten echten Pr&#252;gelei konfrontiert wurden, brauchten im Schnitt &#252;ber eine Minute, um nach dem Rechten zu sehen. Jene Gruppe, welche sich mit Geschicklichkeitsspielen vergn&#252;gt hatte, eilte im Schnitt bereits nach 16 Sekunden zu Hilfe.</p>
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		<title>Das Weblog – zwischen Gegen&#246;ffentlichkeit und Karaoke-Journalismus</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/das-weblog-zwischen-gegenoeffentlichkeit-und-karaoke-journalismus</link>
		<comments>http://www.blogmedia.ch/blog/das-weblog-zwischen-gegenoeffentlichkeit-und-karaoke-journalismus#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 10:22:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
<category>formale Medienaspekte</category><category>gegenöffentlichkeit</category><category>Inhalte</category><category>Karaoke Journalismus</category><category>Weblog</category>
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		<description><![CDATA[Ein paar Gedanken zu Form und Inhalt von Weblogs.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>An Weblogs l&#228;sst sich der Unterschied zwischen der formalen und inhaltlichen Komponente der Kommunikation sch&#246;n aufzeigen.</strong><span id="more-17"></span></p>
<p>Ist die Form von Weblogs, Podcasts und Konsorten grunds&#228;tzlich wie geschaffen zur freien Meinungs&#228;usserung und Diskussion, so sind viele der Inhalte von einer Qualit&#228;t, die mit &#8220;Karaoke-Journalismus&#8221; treffend umschrieben ist. Hier offenbart sich die Fl&#252;chtigkeit, mit der unsereins seine Meinung kund tut – erneut in Form <em>(Rechtschreibung / Sprachstil / Struktur)</em> und Inhalt <em>(Allseitigkeit / Recherche / Pr&#228;gnanz)</em>.</p>
<ol>Drei gute Gr&#252;nde, die f&#252;r das Weblog sprechen:</p>
<li>Wer Zeit und Musse hat, kann mit wenigen Mitteln selbst ein Weblog er&#246;ffnen. Dadurch, dass Weblogs keine hohen Publikationsh&#252;rden aufweisen, kommen Themen zur Sprache, die von Presse, TV und Radio vernachl&#228;ssigt oder gar nicht erst aufgegriffen werden.</li>
<li>Man ist im Internet viel freier, was die Selektion und Themensetzung betrifft. Man kann uninteressante Blogs links liegen lassen, beziehungsweise gezielt jene ansteuern, auf die das Gegenteil zutrifft.</li>
<li>Meistens besteht die M&#246;glichkeit, Feeback in Form von Kommentaren und Erg&#228;nzugen zu platzieren.</li>
</ol>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.infosociety.ch/site/attachdb/show.asp?id_attach=1017" title="&#214;ffnet PDF in neuem Fenster" class="pdf" target=" blank">Neue Web-Dienste – neuer Journalismus?</a></li>
<li><a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/001676.html" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" target=" blank">Eine schiefe Kolumne (Thema: Journalistisches Selbstverst&#228;ndnis in Zeiten von Weblogs und Gratiszeitungen)</a></li>
<li><a href="http://www.readers-edition.de/2007/05/02/klicks-quoten-reizwoerter-wie-das-web-den-journalismus-veraendert-ausblick/" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" target="_blank">Erkenntnisse einer Arbeit zum Thema Online-Journalismus Weblog und klassischer Journalismus</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Weizenbaum und seine Kritik</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/weizenbaum-und-seine-kritik</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 12:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Joseph Weizenbaum, ein Pionier der Computerforschung und Kritiker der blinden Computereuphorie, ist am 7. M&#228;rz 2008 gestorben. Seine Kritik bleibt der Nachwelt hoffentlich erhalten. 
In einem Beitrag f&#252;r die S&#252;ddeutsche Zeitung, den er anl&#228;sslich seines Geburtstags verfasste, schrieb Joseph Weizenbaum:
&#8220;Die h&#246;chste Priorit&#228;t der Schule ist es, den Sch&#252;lern ihre eigene Sprache beizubringen, so dass sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Joseph Weizenbaum, ein Pionier der Computerforschung und Kritiker der blinden Computereuphorie, ist am 7. M&#228;rz 2008 gestorben. Seine Kritik bleibt der Nachwelt hoffentlich erhalten. </strong><span id="more-42"></span></p>
<p>In einem Beitrag f&#252;r die S&#252;ddeutsche Zeitung, den er anl&#228;sslich seines Geburtstags verfasste, schrieb Joseph Weizenbaum:</p>
<blockquote><p><cite>&#8220;Die h&#246;chste Priorit&#228;t der Schule ist es, den Sch&#252;lern ihre eigene Sprache beizubringen, so dass sie sich klar und deutlich artikulieren k&#246;nnen: in ihrer stillen Gedankenwelt ebenso wie m&#252;ndlich und schriftlich. Wenn sie das k&#246;nnen, dann k&#246;nnen sie auch kritisch denken und die Signale, mit denen sie ihre Welt &#252;berflutet, kritisch interpretieren. Wenn sie das nicht k&#246;nnen, dann werden sie ihr ganzes Leben lang Opfer der Klischees und Schablonen sein, die die Massenmedien aussch&#252;tten.</cite></p></blockquote>
<blockquote><p> Quelle: St. Galler Tagblatt, 8. M&#228;rz 2008, S.30.</p></blockquote>
<p><strong>Aschenputtel Fernsehen und Prinzessin Multimedia</strong><br />
Der Computer hat als Vermittler von Information einen seri&#246;seren Ruf als das Medium Fernsehen mit seinen fl&#252;chtigen Inhalten. Im Alltagsgebrauch, stehen Computer, insbesondere das Internet als Massenmedium, dem Fernsehen in wenig nach. Ungen&#252;gende Qualit&#228;t der Inhalte und schlechte Darstellung dominieren. Wenn Medienanalphabeten Medientexte verfassen, kann man sich ausrechnen, was dabei heraus kommt.<br />
Oder in den Worten von Weizenbaum:</p>
<blockquote><p><cite> Wir d&#252;rfen nicht vergessen, dass das Internet mittlerweile ein Massenmedium ist. Und es scheint beinahe ein Naturgesetz zu sein, dass jedes Massenmedium zu f&#252;nfundneunzig Prozent Unsinn produziert. [...] Es ist immer dasselbe: Am Anfang waren mit den Massenmedien &#8211; Radio, Fernsehen &#8211; W&#252;nsche, Visionen und Hoffnungen verbunden. Man war allgemein optimistisch, sogar euphorisch. Man erwartete beispielsweise, dass die allgemeine BIldung der Menschen verbessert w&#252;rde.</cite></p></blockquote>
<blockquote><p> Quelle: Weizenbaum, Joseph: Wo sind die Inseln der Vernunft im Cyberstrom. Auswege aus der programmierten Gesellschaft. Herder Verlag, Freiburg/Basel/Wien 2006.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Liebe dumme Leser, ihr wollt es doch so!</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/ihr-wollt-es-doch-so</link>
		<comments>http://www.blogmedia.ch/blog/ihr-wollt-es-doch-so#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 May 2007 09:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
<category>Boulevard Medien</category><category>Leserzahlen</category><category>Quoten</category><category>Verdummung</category>
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		<description><![CDATA[Es ist eine Frechheit, dass sich Medienmacher wie Verleger erdreisten, die Schuld an ihrem langweiligen Einheitskurs und der Boulevardisierung ihrer Programme auf die Leser, H&#246;rer und Zuschauer abzuw&#228;lzen. 
Eine Journalistin schrieb in der Weltwoche vom 26. April 2007:
«Der mediale Alltag lehrt uns, dass die meisten Journalistinnen und Journalisten l&#228;ngst nicht mehr entlang ihren &#220;berzeugungen schreiben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist eine Frechheit, dass sich Medienmacher wie Verleger erdreisten, die Schuld an ihrem langweiligen Einheitskurs und der Boulevardisierung ihrer Programme auf die Leser, H&#246;rer und Zuschauer abzuw&#228;lzen. </strong><span id="more-29"></span></p>
<p>Eine Journalistin schrieb in der Weltwoche vom 26. April 2007:</p>
<blockquote><p>«Der mediale Alltag lehrt uns, dass die meisten Journalistinnen und Journalisten l&#228;ngst nicht mehr entlang ihren &#220;berzeugungen schreiben, sondern sich immer mehr an den Bed&#252;rfnissen einer Leserschaft orientieren, deren Denkbereitschaft dramatisch abnimmt und f&#252;r die sich die Qualit&#228;t eines Mediums nicht an der Art der Behandlung politischer Themen misst, sondern am Unterhaltungswert.»</p></blockquote>
<p>Hallo!? Demn&#228;chst verk&#252;nden dann wohl auch die Gesch&#228;ftsleitungen der grossen Fastfood-Konzerne mit Tr&#228;nen in den Augen, dass sie eigentlich immer schon lieber Feinschmeckerlokale mit einem Angebot an gesunder Kost er&#246;ffnet h&#228;tten, aber der P&#246;bel damit leider nichts anzufangen wisse.</p>
<p>Weiter schreibt sie:</p>
<blockquote><p>«Unterst&#252;tzt wird diese Entwicklung durch 20-Minuten-Zeitungen, die man in f&#252;nf Minuten gelesen hat, oder durch die Fernsehprogramme, die sich gegenw&#228;rtig in einem so rasanten Tempo nach unten nivellieren, dass bereits das schwarze Loch erkennbar ist.»</p></blockquote>
<p>20 Minuten unterst&#252;tzt diese Entwicklung nicht, sondern hat eine Marktl&#252;cke besetzt. Es ist eine Pendlerzeitung, hat als solche durchaus ihre Berechtigung und wird von den meisten Menschen auch nicht als Tageszeitungsersatz gelesen.</p>
<p>Meiner Meinung und Erfahrung nach gehen H&#246;rer, Leser und Zuschauer durchaus pragmatisch mit den Medienprodukten um. Sie haben gelernt, das alles nicht so ernst zu nehmen, was geschrieben, gesendet und ausgestrahlt wird. Ich glaube sogar, dass sich viele insgeheim schon lange w&#252;nschen, die Medienmacher m&#246;chten wieder mehr auf Qualit&#228;t setzen. Dass sich dies (noch) nicht in H&#246;rer-, Zuschauer-, und Leserzahlen zeigt, daran und maximal daran sind die Medienkonsumenten selbst schuld.</p>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a target=" blank" href="http://www.journalismusforschung.de/news/news_3.html" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster">Erste Leipziger Konferenz zu erz&#228;hlendem Journalismus</a></li>
<li><a target=" blank" href="http://www.medienspiegel.ch/archives/001676.html" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster">Eine schiefe Kolumne (Thema: Journalistisches Selbstverst&#228;ndnis in Zeiten von Weblogs und Gratiszeitungen)</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.readers-edition.de/2007/05/02/klicks-quoten-reizwoerter-wie-das-web-den-journalismus-veraendert-ausblick/" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster">Auszug aus einer Arbeit zum Thema Online-Journalismus, Weblog und klassischer Journalismus</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.perlentaucher.de/artikel/3899.html" title="&#214;ffnet Weblog in neuem Fenster">Weblogbeitrag zum Thema &#8220;&#220;berlebt der Journalismus den Markt&#8221;</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Fahrstuhlmusik – die neue Unsitte in Podcasts</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/fahrstuhlmusik-die-neue-unsitte-in-podcasts</link>
		<comments>http://www.blogmedia.ch/blog/fahrstuhlmusik-die-neue-unsitte-in-podcasts#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2007 09:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>
<category>dramaturgie</category><category>mediendidaktik</category><category>Medienkritik</category><category>medienpädagogik</category><category>podcast</category><category>podcasts</category><category>richitg podcasten</category><category>web2.0</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blogmedia.ch/blog/fahrstuhlmusik-die-neue-unsitte-in-podcasts</guid>
		<description><![CDATA[Wenn Podcasts und Videocasts unter dem Label «Medienp&#228;dagogik» auf die Menschen los gelassen werden, die gegen jede Vernunftsregel der Dramaturgie verstossen, dann l&#228;uten bei einem ehemaligen Radiomenschen wie mir alle Alarmglocken.
Mit dem Unterlegen von Hintergrundmusik werden die Inhalte zur Nebensache degradiert. Die Musik st&#246;rt die Konzentration auf das, was gesagt wird, massiv.
Nat&#252;rlich kann man argumentieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Podcasts und Videocasts unter dem Label «Medienp&#228;dagogik» auf die Menschen los gelassen werden, die gegen jede Vernunftsregel der Dramaturgie verstossen, dann l&#228;uten bei einem ehemaligen Radiomenschen wie mir alle Alarmglocken.</strong><span id="more-24"></span></p>
<p>Mit dem Unterlegen von Hintergrundmusik werden die Inhalte zur Nebensache degradiert. Die Musik st&#246;rt die Konzentration auf das, was gesagt wird, massiv.</p>
<p>Nat&#252;rlich kann man argumentieren, dass es im Interesse der Vielfalt ist, wenn es auch solche Formen gibt, und man mit diesem freien Medium experimentieren und Spass haben soll.</p>
<p>Die Zeit der Menschen jedoch ist begrenzt. Die Zahl der verf&#252;gbaren Medienimpulse nimmt von Sekunde zu Sekunde zu.</p>
<p>Wer den H&#246;rern einen Podcast bietet, in dem man zwar &#252;ber 20 Minuten nicht auf den Punkt kommt, daf&#252;r aber das Gerede mit gen&#252;sslich pl&#228;tschender Fahrstuhlmusik ertr&#228;glicher macht, der verschwendet die Zeit von andern Menschen. Dies f&#252;hrt in der Regel dazu, dass die Nutzer, wenn sie den Zeitraub entdecken, sich betrogen f&#252;hlen und vom Unternehmen oder dem Produzenten abwenden.</p>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" href="http://www.blogmedia.ch/joomla/content/view/13/36/" target="_blank">Auditive Gestaltung<br />
</a></li>
<li><a title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" href="http://wiki.podcast.de" target="_blank">Wiki zum Thema Podcasting</a></li>
<li><a title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster" href="http://www.radio-funkwerk.de/service/handout.htm" target="_blank">Radioschnellkurs von Radio Funkwerk</a></li>
<li><a class="pdf" title="&#214;ffnet PDF in neuem Fenster" href="http://www.niewisch.de/fachtexte/download/schreiben_fuers_hoeren.pdf" target="_blank">PDF &#252;ber Radiosprache</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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