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	<title>BlogMedia &#187; Media Literacy</title>
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	<description>Medienkritik</description>
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		<title>Aufkl&#228;rung 2.0</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 15:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Medienbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Alphabetisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Medienalphabetisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[sekundäre Alphabetisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Presse und B&#252;cher haben als Massenmedien dank der zunehmenden Alphabetisierung in Europa die Aufkl&#228;rung voran getrieben und mitgeholfen, das Feudalsystem zu kippen. Es handelt sich hier also um eine Demokratisierung, die vom Zweigespann Alphabetisierung und Presse voran getrieben wurde.
Im Sinne der Radiotheorie von Brecht k&#228;mpften Protagonisten wie Hans Magnus Enzensberger f&#252;r eine Demokratisierung der Massenmedien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Presse und B&#252;cher haben als Massenmedien dank der zunehmenden Alphabetisierung in Europa die Aufkl&#228;rung voran getrieben und mitgeholfen, das Feudalsystem zu kippen.</strong> <span id="more-91"></span>Es handelt sich hier also um eine Demokratisierung, die vom Zweigespann Alphabetisierung und Presse voran getrieben wurde.</p>
<p>Im Sinne der Radiotheorie von Brecht k&#228;mpften Protagonisten wie Hans Magnus Enzensberger f&#252;r eine Demokratisierung der Massenmedien – zun&#228;chst unter sozialistisch gepr&#228;gten Vorzeichen. Stichworte: «offene Kan&#228;le» und «B&#252;rgerrundfunk». Presse und B&#252;cher haben als Massenmedien dank der zunehmenden Alphabetisierung in Europa das Zeitalter der Aufkl&#228;rung voran getrieben und mitgeholfen, das Feudalsystem zu kippen. Es handelt sich hier also um eine Demokratisierung, die vom Zweigespann Alphabetisierung und Presse voran getrieben wurde.   Im Sinne der Radiotheorie von Brecht k&#228;mpften Protagonisten f&#252;r den Sozialismus und gegen den Kapitalismus, Stichworte: Produktionsstrukturen, offene Kan&#228;le und B&#252;rgerfunk. Brecht selbst nutzte den Volksempf&#228;nger auch im Kampf gegen den Nationalsozialismus und <a title="Siehe 6. Abschnitt. &#214;ffnet Link in neuem Fenster" href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=11061&#038;ausgabe=200709" target="_blank">sendete aus der damaligen Sowjetunion mittels Piratensendern in Form vertonter Gedichte versteckte Botschaften gegen den Nationalsozialismus</a> z.B. «<a title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlechte_Zeit_f%C3%BCr_Lyrik" target="_blank">Schlechte Zeit f&#252;r Lyrik</a>».   </p>
<p>Nun sollte die <a title="Springt zur weiteren Erl&#228;uterung" href="#mA"><em>multimediale Alphabetisierung</em></a> voran getrieben werden, damit die Wissensgesellschaft aus den Fussstapfen der Informations- und Konsumgesellschaft zu treten vermag, die Bev&#246;lkerung zu einem aufgekl&#228;rten Umgang mit den Massenmedien findet und die Individuen sich in der Folge vom Empf&#228;nger zum Nutzer wandeln. Das heisst nicht, dass man g&#228;nzlich auf Unterhaltung verzichtet. Sie erf&#252;llt durchaus eine wichtige Funktion. Dank der multimedialen Alphabetisierung k&#246;nnen wir lernen, die medialen Inhalte sinnvoller zu verarbeiten. Wir lernen uns massvoller, gezielter in unserer medialen Umwelt zu bewegen.</p>
<p>Mit <a name="mA"><em>multimedialer Alphabetisierung</em></a> ist nicht alleine das technische Verstehen und Beherrschen gemeint (lesen, schreiben). Vielmehr sollte man lernen, mit den Inhalten umzugehen. Hier sind analytische und Sinn gebende Kompetenzen angesprochen (verstehen, vergleichen, einordnen, verkn&#252;pfen, verbessern, erweitern, strukturieren, erz&#228;hlen, ver&#246;ffentlichen). Denn viel wichtiger als die Frage, wie die Medien funktionieren ist doch die Frage, wie die Menschen die Medien nutzen und wof&#252;r sie sie einsetzen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Multimedia und Dramaturgie</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/multimedia-und-dramaturgie</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 14:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>
		<category><![CDATA[Dramaturgie]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige Grundlagen, die f&#252;r die Produktion didaktisch gelungener multimedialer Texte hilfreich sind. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beim Produzieren von Multimedia-Texten st&#252;tzt man sich mit Vorteil auf die Erz&#228;hlformen und dramaturgischen Mittel anderer Kommunikationsmittel ab:</strong><span id="more-89"></span> Rhetorik bringt dem Radio was, Radio bringt dem Podcast was, Filmsprache bringt dem Fernsehen was, Fernsehen bringt dem Videocast was. Dramaturgie bringt dem Printjournalismus was, Printjournalismus bringt den Weblogs was.</p>
<p>Grunds&#228;tzlich hat sich die mediale Form nach dem Inhalt zu richten und nicht umgekehrt.</p>
<p>Emotionale Elemente sind lernf&#246;rdernd, sofern sie stimmig sind, nicht zu dominant in Erscheinung treten und die Aussage tragen, anstatt davon abzulenken.</p>
<p>Pausen zwischen Aussagen und Themenspr&#252;ngen sind wichtig (insbesondere bei fl&#252;chtigen Medien). Sie erm&#246;glichen es dem Nutzer mitzudenken und verhindern ein Abschalten. (Vgl. Hertha Sturms «<a title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster" href="http://www.springerlink.com/content/l33565226u11h2n4/" target="_blank">fehlende Halbsekunde</a>»)</p>
<p>Hier sei an Friedemann Schulz von Thuns und seines akademischen Ziehvaters Formel «<a title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster" href="http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/VERSTAENDLICHKEIT/default.shtml" target="_blank">KISSSS</a>» erinnert: Keep it short, structurated, stimulating and simpel – zu deutsch: Halte es kurz, strukturiert, stimulierend und einfach.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verlernt, Ziel und Tempo selbst zu bestimmen</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/verlernt-das-tempo-zu-bestimmen</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Feb 2008 10:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medienpsychologin Hertha Sturm hat in ihren Arbeiten vom «Entlanghangeln an Bildern» beim Fernsehen gesprochen, wenn die Schnitte und Themenspr&#252;nge zu kurz aufeinander folgen. Es ist das Resultat einer schlechten Dramaturgie, der die n&#246;tigen «Halbsekunden» fehlen. Zuschauer sind auf Pausen angewiesen, damit sie dazu- und mitdenken k&#246;nnen. Die Metapher des «Entlanghangelns» f&#252;r die innere Reaktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Medienpsychologin Hertha Sturm hat in ihren Arbeiten vom «Entlanghangeln an Bildern» beim Fernsehen gesprochen, wenn die Schnitte und Themenspr&#252;nge zu kurz aufeinander folgen. Es ist das Resultat einer schlechten Dramaturgie, der die n&#246;tigen «Halbsekunden» fehlen. Zuschauer sind auf Pausen angewiesen, damit sie dazu- und mitdenken k&#246;nnen. Die Metapher des «Entlanghangelns</strong><strong>»</strong><strong> f&#252;r die innere Reaktion auf unzureichende Wahrnehmungszeit («fehlende Halbsekunde») kann auf das Internet angewandt werden.</strong> <strong><span id="more-38"></span></strong></p>
<p>Eifrig wird verlinkt, was verlinkt werden kann – Motto: «Hauptsache nie langweilig». Der Nutzer hangelt sich in der Folge von Link zu Link, von Seite zu Seite, greift hier einen Abschnitt, dort ein Bild, hier ein Filmchen, dort einen Podcast, alles meist fl&#252;chtig, das wenigste ganz und oft eher zuf&#228;llig als informationsorientiert. Kommt hinzu, dass viele Nutzer den wichtigen Inhalten auf dem Bildschirm nicht die volle Aufmerksamkeit schenken. Die Ursachen daf&#252;r sind vielf&#228;ltig (eine neue E-Mail, eine aufmerksamkeitshaschende Flashanimation).</p>
<p>Im Endeffekt sind ist man danach nicht wirklich informationsreicher sondern zeit&#228;rmer. Die Nutzer fokussieren nicht, sie surfen vielmehr an den Themen vorbei.</p>
<p><strong>Was fehlt sind erlernte Umgangsformen</strong><br />
Im Gegensatz zum Fernsehen k&#246;nnen wir theoretisch selbst steuern, wie sorgf&#228;ltig und weit wir Texte lesen, bevor wir zum n&#228;chsten Link springen und welche Seiten wir anklicken.</p>
<p>Das Problem ist nur, dass meist das Bewusstsein daf&#252;r fehlt, dass informationsorientierte Internetnutzung ein hohes Mass an Disziplin und Konzentration erfordert.</p>
<hr /><strong><br />
</strong></p>
<h4><strong>Weiterf&#252;hrende Links</strong></h4>
<ul>
<li><strong><a class="pdf" title="&#214;ffnet PDF-Dokument in neuem Fenster" href="http://www.medienpaed.com/14/schuegraf0712.pdf" target="_blank">Das Surfgramm als grafische Darstellung von Surfwegen im Internet (Beschreib einer qualitativen Forschungsmethode &#8211; Quelle: Zeitschrift Medienp&#228;dagogik / Themenheft Nr. 14: Qualitative Forschung in der Medienp&#228;dagogik)</a></strong></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Kniffe f&#252;r die Textverarbeitung</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/kniffe-fuer-die-textverarbeitung</link>
		<comments>http://www.blogmedia.ch/blog/kniffe-fuer-die-textverarbeitung#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 18:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
<category>textverarbeitung kniffe tricks spezialzeichen professionelle textverarbeitung computer literacy schreibkompetenz diplomarbeit</category>
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		<description><![CDATA[Nur weil jemand viel mit Textverarbeitungsprogrammen arbeitet, heisst das noch lange nicht, dass er die Kniffe kennt, die einem viel Zeit und Nerven sparen.
Markieren:
Zum Markieren von Text gibt es zwei unterschiedliche Instrumente: Die Maus und die Tastatur.

Maus:
Will man mit der Maus den ganzen Text markieren, so klickt man irgendwo im Text mit der rechten Maustaste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nur weil jemand viel mit Textverarbeitungsprogrammen arbeitet, heisst das noch lange nicht, dass er die Kniffe kennt, die einem viel Zeit und Nerven sparen.</strong></p>
<p><strong><span id="more-34"></span></strong><strong>Markieren:</strong><br />
Zum Markieren von Text gibt es zwei unterschiedliche Instrumente: Die Maus und die Tastatur.</p>
<ul>
<li>Maus:<br />
<span>Will man mit der Maus den ganzen Text markieren, so klickt man irgendwo im Text mit der rechten Maustaste und w&#228;hlt aus dem erscheinenden Kontextmen&#252; <cite>Alles markieren</cite>. Per Doppelklick markiert man ein Wort, mit dreimal klicken je nach Textverarbeitungsprogramm<br />
den Satz (OpenOffice) oder den ganzen Abschnitt (MS Word). In OpenOffice markiert man den ganzen Absatz,<br />
indem man viermal klickt. Mit der Shift Taste und Maus l&#228;sst sich pr&#228;zise vom eine Stelle markieren.<br />
Dazu setzt man den Cursor an den Anfang der zur markierenden Stelle dr&#252;ckt und h&#228;lt anschlissend die Shift<br />
Taste und klickt mit der Maus ans gew&#252;nschte Ende der zur markierenden Stelle.<br />
Mit der Maus l&#228;sst sich einmal markierter Text auch einfach kopieren und wieder einf&#252;gen, indem man sich der<br />
rechten Maustaste bedient und im Kontextmen&#252; entsprechend.</span></li>
<li>Mit der Tastatur:<br />
<span>Will man den ganzen Text markieren, kann man das mit den strg und a Tastenkombination. Zeichen f&#252;r Zeichen l&#228;sst<br />
sich mit der Kombination Shift und Pfeiltaste nach links bzw. rechts. Wem das zu langsam geht und wer ganze Worte<br />
markieren will, der dr&#252;ckt zus&#228;tzlich zu Shift und Pfeiltaste die strg Taste.</span></li>
</ul>
<p><strong>Sonderzeichen:</strong><br />
Sonderzeichen lassen sich auch &#252;ber eine bestimmte Tasten-Zahlen-Kombination eingeben. Wer viel auf ein spezielles Zeichen angewiesen ist, f&#252;r den lohnt es sich, die Kombination zu merken.</p>
<li>Anf&#252;hrungs- und Schlusszeichen:<br />
<span>„(Alt-Taste und 0132) “(Alt-Taste und 0147) «(Alt-Taste und 0171) »(Alt-Taste und 0187)</span></li>
<li>Weitere Spezialzeichen:<br />
<span>©(Alt und 0169) ™(Alt und 0153) ½(Alt und 0189) ¼(Alt und 0188) ± (Alt-Taste und 0177) {(Alt und 0123) }(Alt und 0125) &#223;(Alt und 0223)</span></li>
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		</item>
		<item>
		<title>Pausensetzung</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/pausensetzung</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 07:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzerfreundliche Dramaturgie]]></category>
<category>pausensetzung dramaturgie mediendramaturgie stilmittel multimedia dramaturgie medien rhetorik media rhetorik fehlende halbsekunde</category>
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		<description><![CDATA[Pausen sind ein wichtiges Mittel der Dramaturgie &#8211; ganz egal f&#252;r welches Medium wir texten. So steigert eine Pause vor einem wichtigen Teil die Spannung. Eine Pause nach einem Bild, Satz, Wort oder einer audiovisuellen Szene l&#228;sst das Vorher erst wirken. 

Das Prinzip ist eigentlich klar. Wir brauchen Zeit, um die Reize zu verarbeiten. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pausen sind ein wichtiges Mittel der Dramaturgie &#8211; ganz egal f&#252;r welches Medium wir texten. So steigert eine Pause vor einem wichtigen Teil die Spannung. Eine Pause nach einem Bild, Satz, Wort oder einer audiovisuellen Szene l&#228;sst das Vorher erst wirken. </strong><br />
<span id="more-33"></span><br />
Das Prinzip ist eigentlich klar. Wir brauchen Zeit, um die Reize zu verarbeiten. Wenn die Pause fehlt, verpufft die Wirkung an der Oberfl&#228;che. Obwohl die Sache eigentlich ziemlich simpel ist, vernachl&#228;ssigen viele die Pausensetzung. Damit verbauen sie sich ein wunderbares Stilmittel. Zudem verpufft mangels Pausen ein Grossteil der Wirkung der Botschaft.</p>
<p>Hertha Sturm sprach in diesem Zusammenhang von der <cite>fehlenden Halbsekunde</cite> und davon, dass man erfahrene Rundfunkredakteure an ihrer Pausensetzung erkenne.<br />
Offenbar haben viele Medienmacher panische Angst vor Pausen. Sie f&#252;rchten, die Zuschauer, H&#246;rer oder Nutzer schalten um oder ab. In der Regel ist das aber gerade der Fall, wenn es der Darbietung an Pausen mangelt.</p>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.klett-cotta.de/paedagogik_buecher_n.html?&amp;tt_products=1435" target="_blank" title="&#214;ffnet Buchempfehlung in neuem Fenster">Hertha Sturm: Der gestresste Zuschauer.</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Computer unsere Art zu denken ver&#228;ndern</title>
		<link>http://www.blogmedia.ch/blog/wie-computer-unsere-art-zu-denken-veraendern</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2007 15:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>this</dc:creator>
				<category><![CDATA[Media Literacy]]></category>
<category>chris crawford</category><category>computer literacy</category><category>medien und gesellschaft</category><category>medienalphabetisierung</category>
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		<description><![CDATA[Chris Crawford, ein Computerspiele-Entwickler und Autor aus Jacksonville, hat in seinem Vortrag am Frankfurter Kongress Kulturzone06 letzten Sommer dazu eine interessante These vertreten.
Ausgegangen ist er von der These, dass die Erfindung der Schrift unsere Art zu denken in linear-logische Bahnen geleitet hat, da Lesen und Schreiben logisch-linearen Gesetzen folgen. Dieses Denken ist allerdings f&#252;r uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Chris Crawford, ein Computerspiele-Entwickler und Autor aus Jacksonville, hat in seinem Vortrag am Frankfurter Kongress Kulturzone06 letzten Sommer dazu eine interessante These vertreten.</strong><span id="more-23"></span></p>
<p>Ausgegangen ist er von der These, dass die Erfindung der Schrift unsere Art zu denken in linear-logische Bahnen geleitet hat, da Lesen und Schreiben logisch-linearen Gesetzen folgen. Dieses Denken ist allerdings f&#252;r uns Menschen &#228;usserst m&#252;hsam und liegt uns eigentlich nicht.</p>
<p>Dank den Computern, die zumindest schon einmal das Rechnen f&#252;r uns &#252;bernehmen, breche nun eine neue &#196;ra an. Er nennt diese die &#196;ra vom M&#246;glichkeitsdenken. Computerprogramme erlauben es uns mit der R&#252;ckg&#228;ngig-Funktion, verschiedene Variationen auszuprobieren. Die neuen mentalen Leits&#228;tze lauten: «Wie w&#228;re es, wenn ich diesen Abschnitt mit jenem austausche oder ihn zumindest umformuliere?», «Was w&#228;re, wenn ich hier einen leicht andern Farbton w&#228;hle?» oder «K&#246;nnte mit dieser Schriftart der Text vielleicht noch besser aussehen?».</p>
<p>All jene, die mit dem Computer auf Kriegsfuss stehen, werden nun vielleicht einwenden, dass dies gar nicht ihre Leits&#228;tze seien und ihre Leits&#228;tze eher so lauten w&#252;rden: «Wo zum Teufel, kann ich&#8230;?», «Wieso gibt es nicht einfach die M&#246;glichkeit, &#8230; zu &#8230;?» oder «Gibt es einen Computergott, der mich als einzigen Menschen auf dieser Welt hasst und verachtet oder ist es eine andere h&#246;here Macht, die sich gegen mich verschworen hat?»</p>
<p>Gem&#228;ss Crawford liegt das daran, dass Leute, die Computerprogramme schreiben, eben ganz viele Optionen einbauen, die kein normal denkender Mensch kennt, geschweige denn braucht, daf&#252;r aber all jene weg lassen, die so Manches einfacher machen w&#252;rden. Das Programmieren ist noch ziemlich kompliziert und kann somit nur von Spezialisten geleistet werden, wie fr&#252;her das Schreiben und Lesen nur Gelehrten m&#246;glich war.</p>
<p>In nicht allzu ferner Zukunft soll die ganze Sache einfacher werden und wir k&#246;nnen dann das Programmieren mit &#228;hnlichem Zeitaufwand erlernen wie heute Lesen und Schreiben – zumindest dann, wenn Chris Crawford mit seiner Vision richtig liegt.</p>
<hr />
<h4>Weiterf&#252;hrende Links</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.kulturzone.com/index.php?do=speaker&amp;id=16&amp;lang=de" target="_blank" title="&#214;ffnet Link in neuem Fenster" class="extern">Kulturzone06 Information</a></li>
<li><a href="http://www.erasmatazz.com/" target="_blank" title="&#214;ffnet Webseite in neuem Fenster">Webseite von Chris Crawford (englisch)</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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